Cameron Jordan bleibt bei den Saints, die Familie entschied mit
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Cameron Jordan bleibt bei den Saints, die Familie entschied mit

Cameron Jordan hätte nach der Saison 2024 gehen können. Der Defensive End der New Orleans Saints hatte sich gerade selbst bewiesen: 10,5 Sacks, beste Saison seit Jahren. Die Saints ließen seinen Vertrag auslaufen und machten ihn zum Free Agent. Zum ersten Mal seit dem Draft 2011, als die Saints ihn mit Pick 24 aus California holten. Jordan horchte sich um. Er hatte drei Teams im Blick, wie er selbst sagte. Aber dann zog es ihn immer wieder nach New Orleans zurück.

Als Jordan sich umsah auf dem freien Markt, wurde ihm klar: Die Optionen waren dünn. Mit 36 Jahren und strengen persönlichen Vorgaben, keine kalten Städte, keine Rivalen wie die Atlanta Falcons, wurde die Liste schnell überschaubar. Jordan wartete, wollte sich gewürdigt fühlen nach seiner starken Saison. Head Coach Dennis Allen hielt ihm die Tür offen, respektierte seinen Raum, ließ aber auch wissen: Komm heim, wenn du bereit bist.

Dann kam die Familie ins Spiel. Jordans vier Kinder und seine Frau Nikki, alle in New Orleans aufgewachsen, zogen ihn nach Hause. Bei der Unterzeichnung des neuen Vertrags am Dienstag in der Saints-Facility traten die Kids ans Podium. Jedes Kind sagte etwas über New Orleans, über das Zuhause, über den Wunsch, zurückzukommen. "We love New Orleans", sagte Jordan. "Clearly, it's clearly in them and it's been a part of me." Seine Teammates hätten nicht locker gelassen. Bryan Bresee checkete sich jede zweite Woche. Alvin Kamara meldete sich alle vier Tage. Die Defense Line hielt ständig Kontakt. Sogar Quarterback Tyler Shough rief mehrfach an und nervte Jordan, bis dieser unterschrieb. Jordan selbst beschrieb die freie Agentur als "dunkel". Wenige konkrete Visionen, wenige echte Perspektiven. Da war New Orleans mit seinen etablierten Verbindungen, mit Familien-Roots, mit Leidenschaft von Teamkollegen und Fans die bessere Antwort. Jordan, der am 10. Juli 37 wird, unterschrieb für eine weitere Saison. Was könnte sein letzter Deal im professionellen Football sein.

bei deutschen Football-Fans ist Cameron Jordan eher aus dem Namen bekannt als aus tiefer Analyse, doch seine Geschichte zeigt etwas Grundlegendes: Franchise Loyalty und Family Matter im modernen NFL-Business oft noch genauso viel wie Dollarsummen. Jordans Entscheidung nach 16 Saisons für die Saints ist seltener geworden. Im Auge behalten sollte man, dass die Saints damit ihren Pass-Rush stabilisieren konnten ohne große neue Ausgaben, während Jordan selber noch ein Jahr hat, in dem er Sacks sammelt und womöglich in seinen Hall-of-Fame-Weg denkt.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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