Fantasy 2025: Welche Busts erholen sich, welche bleiben Risiko
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Fantasy 2025: Welche Busts erholen sich, welche bleiben Risiko

In der Fantasy Football Welt gibt es ein bewährtes Muster: Wer in einem Jahr scheitert, wird oft im nächsten überbewertet oder völlig gemieden. Das ist der größte Fehler, den Manager machen können. Acht der Top-25-Spieler nach Preseason Average Draft Position (ADP) endeten 2025 mit mindestens 25 Prozent weniger Fantasy Points als prognostiziert. Ein Jahr davor waren es sechs Spieler. Die berühmteste Story dieses Phänomens ist Christian McCaffrey. Der Running Back war 2024 ein Desaster, fiel massiv in den Rankings ab und landete mit einer ADP von 7.2 im Draft. Das Ergebnis: McCaffrey war der Steal des Jahres und übertraf alle Erwartungen deutlich. Ihm gelang es, auch Travis Etienne Jr. und Chris Olave schafften 2025 komplette Comebacks und produzierten mehr Fantasy Points als erwartet.

Aber wer wird 2026 der nächste McCaffrey? Wer kann sein Desaster 2025 abhaken und wer sollte gemieden werden? Ein Blick auf die neun größten Busts zeigt: Manche waren einfach Pech, andere ein Warnsignal für die Zukunft.

Brock Bowers, TE, Raiders: Der Tight End stellte 2024 als Rookie einen Fantasy-Rekord auf, wurde 2025 aber von Knieproblemen heimgesucht und fehlte fünf Spiele. Seine Leistung war unberechenbar, 37 Prozent seiner Punkte kamen in nur zwei Spielen. Mit Fernando Mendoza oder Kirk Cousins als QB wird es keine Euphorie geben, aber bessere Gesundheit allein würde Bowers zurück in die Elite bringen. Seine Quote (73,6%), Yards pro Route (1,84) und durchschnittliche Tiefe der Ziele (6,8 Yards) entsprachen weitgehend seiner Rookie-Saison. Die Preseason wird zeigen, wie es um ihn steht. Urteil: Schlechte Saison, keine rote Flagge.

Omarion Hampton, RB, Chargers: Ein Sprunggelenkbruch kostete ihn sieben Spiele, dazu kamen Probleme der Chargers in der Offensive Line. Hampton konnte keinen Rhythmus finden, schaffte aber in neun Spielen drei 20-Punkt-Performances und kam auf 15,1 Fantasy Points pro Spiel. Die Chargers holten Center Tyler Biadasz, die Tackles Joe Alt und Rashawn Slater sollten gesünder sein. Mike McDaniel als neuer Offensive Coordinator könnte das Offense komplett verändern und Hampton mehr Receiving-Spielzüge geben. Der Potenzial für einen RB1-Durchbruch ist real. Urteil: Schlechte Saison, großer Rebound möglich.

Marvin Harrison Jr., WR, Cardinals: Gehirnerschütterung, Blinddarmentzündung, Fersenproblem — Harrison war 2025 ständig verletzt. Dazu kam ein konzeptionelles Problem: Sein Target Share lag bei nur 9,0 Prozent unter Jacoby Brissett, der wahrscheinliche Starting-QB der Cardinals in Week 1. In seiner Karriere mit Kyler Murray waren es 21,6 Prozent. Michael Wilson brach 2025 durch und stiehlt Harrison Aufmerksamkeit. Urteil: Rote Flagge, zumindest für 2026.

Bucky Irving, RB, Buccaneers: Fuß- und Schulterverletzungen kosteten ihn sieben Spiele, danach brach seine Effizienz ein. Yards pro Carry sanken von 5,4 auf 3,4, die Quote explosiver Plays von 13,0 auf 6,4 Prozent, Yards nach Kontakt von 2,47 auf 1,57. Kenneth Gainwell kam ins Team, was Irvings Einsatzzeit gefährdet. Aber Gainwells Vielseitigkeit und Pass-Catching könnten perfekt zu Irvings Explosivität passen und beide im Fantasy-Value steigern. Urteil: Saison-Verletzungen drücken, nicht die Spielerqualität.

Für deutsche Fantasy-Manager ist diese Analyse wertvoll: Die Panik nach schlechten Saisons führt dazu, dass gute Spieler künstlich billig werden. McCaffrey 2024 ist der Klassiker, aber auch Bowers und Hampton zeigen, dass Kontext entscheidend ist. Wer eine Verletzung überstanden hat und bessere Bedingungen bekommt, kann massiv rebound. Marvin Harrison Jr. ist eine andere Geschichte — sein Target Share mit Brissett ist ein echtes Problem, nicht nur Pech. ballports-Fans sollten unterscheiden: Ist es bad luck oder bad production? Diese neun Spieler geben dafür das perfekte Lehrbuch.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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