James Harden hat Stephen Curry auf der ewigen Liste der Playoff-Torschützen überholt. Im ersten Viertel von Spiel 6 der Eastern Conference Semifinals zwischen den Cleveland Cavaliers und den Detroit Pistons traf Harden einen Step-Back-Dreier von der rechten Seite und erzielte damit seinen 4.148 Punkt in den Playoffs. Curry bleibt bei 4.147 Punkten stehen.
Der Moment kam mit noch 7:40 Minuten im ersten Viertel zu stande. Damit rückt Harden auf Platz zehn der NBA-Geschichte vor, eine Position, die Curry zuvor innehatte. Es ist ein weiterer Meilenstein in einer bemerkenswerten Playoff-Karriere des Cavaliers-Stars.
Harden ist mittlerweile in seiner 17. Saison in der NBA und spielt erst seit einer Handelsperiode für Cleveland. Im Februar wechselte er von den LA Clippers zu den Cavs, die dafür Darius Garland abgaben. Seit dem Draft 2009 an Position drei ist Harden in jedem Jahr seiner Karriere in die Playoffs eingezogen. Mit 186 Playoff-Spielen rangiert er auf Platz 15 der ewigen Übersicht.
Ballports-Take: Hardens Playoff-Pedigree unterstreicht, warum die Cavaliers ihn trotz seines Alters gezielt geholt haben. Er bringt nicht nur Elite-Scoring-Erfahrung mit, sondern auch die mentale Härte eines Spielers, der jedes Jahr wieder performt. Für DACH-Fans, die Cleveland verfolgen, ist das ein Signal: Die Cavs bauen auf bewährte Qualität statt nur auf Youth Movement. Die Frage ist weniger, ob Harden noch gut genug ist, sondern ob sein Playoff-Know-how die junge Core um Donovan Mitchell und Evan Mobley zum Ring führt.