Der Draft von 2003 dominiert die NBA-Siegerliste
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Der Draft von 2003 dominiert die NBA-Siegerliste

In der NBA-Geschichte gibt es kaum eine Draft-Klasse, die so erfolgreich war wie die von 2003. LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh schrieben gemeinsam eine der beeindruckendsten Erfolgsgeschichten der Liga, als sie sich bei den Miami Heat trafen. Zusammen führten sie die Heat zu vier aufeinanderfolgenden Finals-Teilnahmen und sicherten sich die Championships in den Jahren 2012 und 2013. James war damals die erste Pick des Drafts, Bosh folgte an Position vier und Wade an fünf. Heute ist James der einzige Spieler aus dieser Klasse, der noch aktiv in der NBA spielt.

Die Bilanz der Klasse von 2003 ist beeindruckend: Insgesamt haben ihre Spieler 27 NBA-Meisterschaften gewonnen. James führt die Liste mit vier Titeln an, gefolgt von James Jones und Wade mit jeweils drei Meisterschaften. Weitere erfolgreiche Spieler aus diesem Jahrgang sind Matt Bonner und Chris Bosh mit je zwei Titeln, sowie Zaza Pachulia und Luke Walton mit ebenfalls zwei Championships. Insgesamt neun weitere Spieler aus dem Draft von 2003 haben mindestens eine Meisterschaft gewinnen können. Diese Quote zeigt, wie außergewöhnlich erfolgreich dieser Jahrgang insgesamt war.

Keine andere Draft-Klasse seit 2003 konnte diese Erfolgsbilanz erreichen. Die Klasse von 2004 folgt mit 16 Titeln, angeführt von Andre Iguodala mit vier Meisterschaften. Die Klasse von 2009 mit Stephen Curry an der Spitze erreichte 15 Meisterschaften. Die Klasse von 2011 mit Klay Thompson und Kawhi Leonard schaffte 14 Titel. Auch alle nachfolgenden Jahrgänge bleiben deutlich hinter der Quote von 2003 zurück. Der Jahrgang 2024 etwa hat bislang erst sechs Championships eingebracht.

Dass die Klasse von 2003 so dominant ist, liegt an der ungewöhnlich hohen Qualität ihrer Top-Picks. Wenn die ersten fünf Spieler eines Drafts alle zu langjährigen NBA-Profis werden und mehrere davon Meisterschaften gewinnen, setzt das einen Standard, den später kaum eine andere Klasse erfüllen kann. Die damalige Evaluierung der Spieler war sowohl bei James als auch bei Wade und Bosh überraschend treffsicher. Das macht diese Klasse zu einer statistischen Anomalie in der modernen NBA-Geschichte.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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