Zach LaVine wird bei den Sacramento Kings bleiben. Der Guard hat seine Player Option über 49 Millionen Dollar für die Saison 2025-26 angenommen, wie Klutch-Sports-Chef Rich Paul dem ESPN-Reporter Shams Charania mitteilte.
LaVines Entscheidung fällt nach einer desaströsen Saison für Sacramento. Die Kings spielten eine der schlechtesten Kampagnen der NBA-Geschichte ab und landeten mit einer 22-60-Bilanz auf dem letzten Platz der Western Conference. LaVine selbst kam nicht weit, denn er ließ sich bereits vor der All-Star break an einer Sehnenverletzung in der rechten Hand operieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte er in 39 Spielen durchschnittlich 19,2 Punkte erzielt.
Der Front Office der Kings versuchte, die Saison noch zu retten. Das Team sondierte den Trade Market sowohl für LaVine als auch für Domantas Sabonis, der sich am selben Tag wie LaVine einer Saison-beendenden Operation unterziehen musste. Doch trotz intensiver Bemühungen vor der Trade Deadline kam kein Deal zustande. Damit bleiben beide Spieler vorerst an Sacramento gebunden.
LaVine war nicht immer Teil dieses Kings-Desasters. Der Guard spielte die meisten seiner Karriere für die Chicago Bulls, wo er 2021 und 2022 ins All-Star Game berufen wurde. Im Februar 2025 wechselte er zu Sacramento. Über seine gesamte 13-jährige NBA-Karriere hinweg average LaVine 20,7 Punkte, 4,0 Rebounds und 3,9 Assists pro Spiel.
Für deutsche Basketball-Fans sind solche Entscheidungen relevant, wenn man den NBA-Markt verfolgt. LaVines Bleibe bei den Kings bedeutet, dass Sacramento zumindest versuchen wird, um einen Star-Spieler herumzubauen. Die große Frage ist, ob die Verletzungen beider Spieler überwunden sind und ob die Kings 2025-26 überhaupt konkurrenzfähig sein können. Wer die NBA über Streaming oder im Fantasy-Basketball verfolgt, sollte im Auge behalten, wie fit LaVine zurückkommt. Eine belastungsgerechte Rückkehr könnte seinen Wert erheblich steigern, während Rückfallrisiken sein Potenzial weiter senken könnten.