Deandre Ayton bleibt bei den Los Angeles Lakers. Der Center aktiviert seine Player Option über 8,1 Millionen Dollar für die Saison 2026-27, wie ESPN berichtete.
Ayton hatte im vergangenen Sommer einen drastischen Schritt gewagt. Bei den Portland Trail Blazers gab er 10 Millionen Dollar seiner 35,6-Millionen-Dollar-Vertrag auf, um einen Buyout zu erreichen. Das Ziel war klar: mit den Lakers seinen Marktwert zurückgewinnen, und zwar als etablierter Starter neben LeBron James und Anthony Davis. Los Angeles boten ihm einen zwei Jahre umfassenden Deal über 16,2 Millionen Dollar an, mit einer Player Option im zweiten Jahr. Genau diese nutzt Ayton nun.
In seiner ersten Saison an der Westküste zeigte der 27-Jährige, dass die Rechnung aufgeht. In der Regular Season legte er 12,5 Punkte bei einer Quote von 67,1 Prozent aus dem Feld auf und schnappte sich durchschnittlich 8,0 Rebounds. In den Playoffs wurden die Zahlen solider: 10,0 Punkte und 9,6 Rebounds pro Spiel, mit starken Leistungen beim Seriengewinn gegen die Houston Rockets in der ersten Runde.
Ayton durchlief vor den Lakers eine lange Odyssee. Fünf Jahre verbrachte er bei den Phoenix Suns, wo er 2018 als erste Pick im Draft geholt wurde. Es folgte ein zweijähriges Gastspiel in Portland, das letztlich zu dieser Schachzug-Situation führte. Mit der Aktivierung seiner Option signalisiert der Center, dass er sich in Los Angeles etablieren will statt auf dem Free-Agent-Markt sein Glück zu versuchen.
Für deutsche Fans, die den Lakers folgen, ist dies ein stabilitätsierendes Signal. Ayton bietet dem Team einen verlässlichen Big Man im Kern, der die Offensive unterstützt und am Rim präsent ist. Die Quote von über 67 Prozent aus dem Feld zeigt, dass er nicht nur Platzhalter ist, sondern wirklich als Finisher funktioniert. Mit dieser Konstellation bleibt der Lakers-Kern für die kommende Saison intakt, was für die Konkurrenzfähigkeit im Western Conference relevant bleibt.