Die Chicago Sky (6-14, 1-7 Eastern Conference) treten am Dienstag um 22 Uhr EDT bei den Phoenix Mercury (8-13, 5-8 Western Conference) an. Phoenix kommt gerade aus einem 90-67-Sieg gegen Seattle, in dem Kahleah Copper 30 Punkte erzielte und ihre Klasse unterstrich.
Für die Mercury wird es ein Heimspiel vor eigenem Publikum, wo sie mit einer 3-6-Bilanz aber nicht gerade glänzen. Die Defensive der Gastgeberinnen gibt durchschnittlich 85,9 Punkte pro Spiel ab, während Chicago mit 86,6 Punkten pro Partie nur minimal darüber liegt. Phoenix hat dagegen in der Drei-Punkte-Quote einen kleinen Vorteil: 8,0 erfolgreiche Dreier pro Spiel sprechen gegen Chicagos Schwäche in der Verteidigung, die gegnerische Teams im Schnitt 7,2 Dreier ermöglicht.
Chicagos Stärke liegt im Rebound-Spiel. Mit 33,4 Rebounds pro Partie führt die Sky die Eastern Conference an, angetrieben von Kamilla Cardoso, die in den letzten zehn Spielen 16,7 Punkte und 7,5 Rebounds bei einer Quote von 67 Prozent aus dem Feld mitbringt. Für die Mercury ist Kahleah Copper die Konstante mit 20,6 Punkten im Schnitt, während Alyssa Thomas über die letzten zehn Spiele 10,8 Punkte pro Partie beisteuert.
Chicago kämpft mit Verletzungssorgen: Rickea Jackson fällt für die gesamte Saison aus, DiJonai Carrington ist noch nicht verfügbar. Bei Phoenix fehlen Sami Whitcomb (Knie), Natasha Mack (Fuß) und Noemie Brochant ist fraglich (Knöchel). Im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison Ende Mai gewannen die Mercury 91-83.
Beiden Teams sieht man die Saisonziele deutlich an: Phoenix mit 5-5 in den letzten zehn Spielen eher stabil, Chicago mit 2-8 unter Druck. Die Sky brauchen einen Erfolg auf der Straße, wo sie bisher nur 3-7 stehen, um wieder in die Spur zu kommen.