Hamby dominiert Sparks zum Sieg gegen Mercury
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Hamby dominiert Sparks zum Sieg gegen Mercury

Dearica Hamby hat die Los Angeles Sparks mit einer überragenden Performance zu einem 97-88-Sieg über die Phoenix Mercury geführt. Die 27 Punkte und 15 Rebounds der Sparks-Forward waren dabei nur die halbe Geschichte. Los Angeles explodierte in der zweiten Quarter regelrecht und schoss die Mercury einfach aus der Halle. Mit 35 Punkten in diesem Viertel stellten die Sparks einen Franchise-Rekord auf und gingen mit 60-43 zur Halbzeit in Führung. Das war kein glücklicher Treffer, sondern reines Bombardement: 11 von 16 Feldwürfen, davon 5 von 7 Dreier, und perfekt vom Free-Throw-Line (was bedeutet: null Fehlschüsse).

Kelsey Plum trug 16 Punkte und 7 Assists bei, während Nneka Ogwumike, Cameron Brink und Rae Burrell jeweils 12 Zähler beisteuerten. Ariel Atkins kam auf 11. Für die Sparks (2-3) war es das erste Auswärtsspiel der Saison. Phoenix hatte wenig entgegenzusetzen. Alyssa Thomas führte die Mercury (2-4) mit 23 Punkten, 7 Rebounds und 7 Assists an, Kahleah Copper steuerte 22 bei, Jovana Nogic 15 und Natasha Mack 10. Doch die defensive Leistung der Sparks war insgesamt überzeugend: Phoenix kam in der zweiten Halbzeit nie näher als neun Punkte heran.

Die Sparks schossen insgesamt 48 Prozent aus dem Feld (31 von 64). Besonders bemerkenswert: In den ersten drei Quartalen waren sie 14 von 24 von der Dreierlinie, drehten dann aber in Q4 komplett ab (0 von 8). Ein Dreier mehr hätte für den Franchise-Rekord gereicht. Ogwumike übertraf mit ihren Punkten übrigens Tamika Catchings auf der All-Time-Scoring-Liste und steht nun auf Platz 5.

Ein Nachteil für Phoenix: Das Team war 1 von 3 auf seinem Homestand. Beide Teams kamen aus einer Heimniederlage gegen die Expansion-Toronto Tempo. Die Mercury trugen zum 30. Jahrestag der WNBA übrigens ihre Original-Uniforms von 1997 und hatten das alte Logo auf dem Spielfeld. Das war eines der wenigen Highlights für Phoenix an diesem Abend.

Ballports-Take: Dearica Hamby zeigt aktuell, dass sie für die Sparks die defensive und rebounding-Stabilität bringt, die ein Playoff-Team braucht. Mit Ogwumike in Top-Form und Plum als verlässliche Aufbauerin haben die Sparks ein echtes Fenster, um diese Season relevant zu bleiben. Phoenix dagegen muss schnell reagieren, Thomas und Copper können nicht beide allein das Spiel machen. Für DACH-Fans: Der WNBA-Spielstil wird immer athletischer und 3-Point-lastiger. Das macht die Liga für europäische Zuschauer spannender, weil sie dem modernen Basketball ähnelt, den wir aus der EuroLeague kennen.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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