BEREA, Ohio - Todd Monken hat sich am Mittwoch positiv über Shedeur Sanders geäußert. Der Quarterback der Cleveland Browns habe in seinem zweiten Jahr erhebliche Fortschritte gemacht, sagte der Trainer. Sanders, der als Rookie 2025 sieben Spiele startete, teilt sich derzeit die Plätze in den Team-Drills mit Deshaun Watson. Die beiden konkurrieren um die Starting-Position bei den Browns.
Monken beschrieb Sanders' Entwicklung dabei sehr konkret. Der Quarterback verbessere sich in seinen Progressionen, bringe den Ball schneller ins Spiel und verstehe die Konzepte des Spiels immer besser. "Shedeur ist wirklich Meilen vorankommen", sagte Monken während der zweiten OTA-Praxis, die erstmals für die Medien offen war.
Auch mit Watson zeigte sich Monken zufrieden. Der 29-Jährige ist nach einem Achillessehnenriss im Oktober 2024 wieder fit und konnte die komplette Saison 2025 verpasst. "Deshauns Athletik spricht für sich", erklärte Monken. "Das war schon immer seine Stärke, aber Verletzungen haben ihn zurückgeworfen. Es ist aufregend zu sehen, dass diese Athletik wieder da ist - das ist eine Waffe für ihn." Watson sei damit schon immer außergewöhnlich gewesen, doch die Rückkehr zu voller Gesundheit mache dieses Potenzial wieder verfügbar.
Hinter dem Duo mit Sanders und Watson folgen die Quarterbacks Dillon Gabriel und der Rookie Taylen Green auf der Tiefenkarte. Monken betonte, dass er eine Entscheidung für die Starting-Position treffen möchte, bevor das Training Camp Ende Juli beginnt. Gleichzeitig will er sich Zeit nehmen und nicht überhastet entscheiden. "Idealer Weise hätte man diese Klarheit an allen Positionen am Ende des Springs", sagte Monken. "Aber das kann man nicht garantieren. Wir werden es bis zum ersten Spiel gegen Jacksonville festgelegt haben."
Ballports-Take: Für deutsche Fans, die Sanders seit seinem Draft verfolgen, ist das ein wichtiger Checkpoint. Der Sohn von Deion Sanders hat als Rookie bewiesen, dass er unter Druck Snaps nehmen kann - aber ob er langfristig die Nummer eins bleibt oder ob Watson nach seiner Rückzug die Position zurückerbt, entscheidet sich jetzt im Frühling. Monkens Aussagen deuten darauf hin, dass beide noch echte Chancen haben. Wer in der Fantasy-Liga auf Sanders setzt, sollte die Entscheidung bis zum Training Camp im Auge behalten - je nachdem wer startet, ändert sich sein Wert erheblich.