Cowboys kaufen Ecke, Giants verkaufen Defensive Line
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Cowboys kaufen Ecke, Giants verkaufen Defensive Line

Die Dallas Cowboys haben in dieser Offseason ihre Defense gezielt aufgebessert, und das Geschäftssinn dahinter offenbart sich bei genauerer Betrachtung. Die Verpflichtung von Cornerback Cobie Durant von den Los Angeles Rams auf einen einjährigen Vertrag über vier Millionen Dollar ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Durant kostete in etwa so viel wie Dak Prescott in einer einzelnen regulären Spielwoche verdient. In seinen letzten vier Saisons hat er in Coverage einen Passer Rating von 73,4 Punkten erlaubt, was für eine Position wie Corner ausgezeichnet ist. Der 28-Jährige befindet sich noch immer in seinen besten Jahren. Die Rams hatten ihn zeitweise im Slot eingesetzt, doch seine Stärke liegt auf der Außenseite. Bei Dallas wird er gegen DaRon Bland spielen und die Cornerback-Position deutlich verstärken, zumal die Cowboys in dieser Position in der vergangenen Saison erhebliche Schwächen offenbarten.

Beim Blick auf die weniger gelungenen Moves der Cowboys fällt die Rückholung von Terence Steele ins Auge. Der frühere Undrafted Free Agent galt lange als Paradebeispiel für Dallas' Fähigkeit, Offensive Linemen zu entwickeln. Allerdings hat sich seit seiner schweren Knieverletzung Ende 2022 einiges verändert. Die letzten zwei Jahre zeigten deutliche Probleme gegen aggressive Edge Rusher wie Bryce Huff und Jonathan Greenard. Statt Steele zu schneiden und dessen 13,3-Millionen-Dollar-Gehalt zu sparen, einigten sich die Cowboys auf einen neuen Dreijahresdeal im Wert von 33 Millionen Dollar. Das bedeutet 13 Millionen Dollar in Cash für 2026. Ein solcher Vertrag hätte auf dem Free-Agent-Markt wohl kaum Abnehmer gefunden. Das größte Problem: Die Cowboys zahlen bereits enorme Summen für ihre Top-Five-Spieler und benötigen jeden Dollar Effizienz. Mit Steele bindet das Team sich über die nächsten Jahren fest, sollte aber nach 2026 kein Geld mehr schulden.

Ballports-Take: Die Cowboys zeigen hier ein klassisches Offseason-Dilemma großer Teams. Durant ist ein kluger Move für wenig Geld, genau das was Dallas braucht. Bei Steele aber zahlen sie für die Loyalität zu einem früheren Success Story, statt pragmatisch zu denken. Für DACH-Football-Fans lohnt sich ein Auge auf Durants Coverage-Stats: Falls er seine Form hält, könnte Dallas' Defense in diesem Jahr echte Fortschritte machen. Steele aber bleibt ein Risiko, das den Team-Cap belastet.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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