Gilgeous-Alexander führt Thunder zum Ausgleich gegen Spurs
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Gilgeous-Alexander führt Thunder zum Ausgleich gegen Spurs

OKLAHOMA CITY – Shai Gilgeous-Alexander machte es besser als im ersten Spiel. Der MVP-Kandidat erzielte 30 Punkte und führte die Oklahoma City Thunder zu einem 122:113-Sieg über die San Antonio Spurs in Spiel 2 der Western Conference Finals. Die Serie steht jetzt 1:1.

Alex Caruso trug 17 Punkte von der Bank bei, Chet Holmgren kam auf 13. Jared McCain und Cason Wallace hatten jeweils 12 Punkte. Das Wichtigste für Oklahoma City war aber nicht die Offensive allein: Die Thunder legten einen 57:25-Vorsprung in Punkten der Bankplayer hin und gewannen die Kategorie Punkte nach Ballverlusten mit 27:10. Thunder-Coach Mark Daigneault erkannte das An, was sein Team nach Game 1 besser machen musste. "Ich hatte stilles Vertrauen, dass wir besser spielen würden", sagte er. "Ich wusste nicht, ob wir gewinnen oder verlieren würden, aber ich war mir ziemlich sicher, dass wir da raus und besser spielen."

Für San Antonio war es ein Spiel mit starken Einzelleistungen, die nicht reichten. Stephon Castle steuerte 25 Punkte bei, Devin Vassell 22. Victor Wembanyama hatte eine Monsternacht: 21 Punkte, 17 Rebounds, 6 Assists und 4 Blocks. Trotzdem fehlte der Spur die Konsistenz, um gegen Oklahomas Bank-Tiefe mithalten zu können. Isaiah Hartenstein, der im ersten Spiel kaum zum Einsatz kam, beruhigte die Sache mit 10 Punkten und 13 Rebounds.

Abseits des Platzes fielen die Nachrichten kritischer aus. Jalen Williams, der schon sechs Playoff-Spiele mit einer Oberschenkelzerrung verpasst hatte, kam in der ersten Hälfte erneut zurück und musste mit einer Verspannung raus. Sein Status für Freitagsabend in San Antonio ist fragwürdig. Für die Spurs war es noch schlimmer: Sie spielten bereits ohne De'Aaron Fox wegen Fußgelenksprobleme und verloren dann auch noch Dylan Harper in der dritten Phase zu einer Beinverletzung. Mitch Johnson, Spurs-Coach, machte klar, wie belastend dieser Ausfall sein kann. "Diese Mannschaft ist gut darin, dich zum Ballverlust zu zwingen. Wenn man dann ohne primäre Ballhandler dasteht, erzeugt das extra Druck", sagte Johnson.

Die Spurs waren lange im Spiel: Noch mit knapp neun Minuten zu gehen lagen sie nur zwei Punkte zurück. Dann aber schnürten die Thunder einen 11:0-Run, angeführt von McCain, der einen 3er mit Effet versenkte. Die Sache war damit entschieden. Wembanyama erzielte noch einen Layup, um es spannend zu halten, aber Gilgeous-Alexander besiegelte mit dem letzten Korb den Thunder-Sieg.

Ballports-Take: Für deutsche Fans der Thunder zeigt sich hier, warum Oklahoma City eine echte Meisterschaftsoffense hat: Nicht nur kann Gilgeous-Alexander ein Spiel mit 30 Punkten dominieren, sondern das Team schafft es, mehrere andere Spieler zugleich produktiv zu halten. Die Bank-Dominanz ist eine Waffe, die San Antonio nicht hat. Für Game 3 solltest du Wembanyama im Auge behalten – der Hype um ihn ist berechtigt, aber auch die besten Einzelleistungen reichen gegen diese Thunder-Tiefe nicht, wenn Ballverluste zum Thema werden.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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