Die Boston Celtics haben 2024 ihren 18. NBA-Meistertitel gewonnen und damit die Los Angeles Lakers überholt, die lange Zeit die erfolgreichste Franchise der Liga waren. Die Celtics dominieren die Siegerliste mit insgesamt 18 Championshipringen, ihre erste Krone holten sie 1957. Die Lakers folgen mit 17 Titeln, zuletzt 2020. Besonders beeindruckend ist die Konstanz der Celtics in den 1960er Jahren: zwischen 1957 und 1969 gewannen sie elf ihrer achtzehn Meisterschaften. Auch in jüngerer Zeit zeigen sie ihre Stärke, mit Titeln 2008 und 2024.
Die nächsten Teams liegen deutlich abgeschlagen zurück. Die Golden State Warriors haben sieben Ringe, die Chicago Bulls mit ihren sechs Titeln aus den 1990er Jahren bleiben ein historischer Maßstab für dynastisches Basketball. Die San Antonio Spurs sammelten fünf Meisterschaften. Die New York Knicks gewannen 2026 ihren dritten Titel und reihen sich damit in die mittlere Erfolgsgruppe ein, zusammen mit dem Miami Heat und den Detroit Pistons mit je drei Ringen.
Viele etablierte Franchises haben noch nie einen Ring gewonnen. Die Phoenix Suns, Orlando Magic, Brooklyn Nets, Indiana Pacers, Utah Jazz, Los Angeles Clippers, Minnesota Timberwolves, Charlotte Hornets, Memphis Grizzlies und New Orleans Pelicans warten noch immer auf ihren ersten Championshiptitel in der NBA-Geschichte.
Die Celtics-Dominanz zeigt sich nicht nur in der Anzahl der Titel, sondern auch in der Regelmäßigkeit. Neun weitere Teams haben zwischen zwei und sieben Meisterschaften gewonnen, doch nur die Celtics und Lakers haben wirklich über mehrere Jahrzehnte hinweg konsistent auf höchstem Niveau gespielt. Wer den NBA folgt, sieht an diesen Zahlen schnell: Die Liga hat zwar Raum für neue Champions, doch einige Franchises haben sich längst in den Köpfen der Fans als Gewinner-Organisationen etabliert.