Caleb Williams wird Madden-Cover-Star der Serie
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Caleb Williams wird Madden-Cover-Star der Serie

Caleb Williams schafft es auf das Cover von Madden NFL 27 – und reiht sich damit in eine lange Tradition von NFL-Stars ein, die das Gesicht der erfolgreichsten Football-Simulation der Welt prägen. Seit der Jahrtausendwende haben über zwei Jahrzehnte hinweg die besten Spieler der Liga auf den Covern gestanden, jede Ausgabe markierte oft auch einen Technologie-Sprung oder spielerische Innovation der Serie.

Den Anfang machte 2000 noch John Madden selbst, der legendäre Coach und Namenspate der Reihe. Seine letzte Titelseite während seiner Lebenszeit war zugleich der Übergang zu einer neuen Ära: Ab sofort sollten die Athleten selbst im Rampenlicht stehen. Eddie George von den Tennessee Titans übernahm 2001 und markierte einen weiteren Meilenstein – Madden NFL 2001 war nicht nur der erste Teil auf der PlayStation 2, sondern führte auch erstmals europäische Teams in die Serie ein.

Daunte Culpepper brachte das Spiel 2002 auf Xbox und GameCube, während Marshall Faulk 2003 die Chance bekam, die legendäre "Greatest Show on Turf" der St. Louis Rams würdig zu repräsentieren. In diesem Jahr kam auch Al Michaels als neuer Play-by-Play-Kommentator hinzu – John Madden war nicht mehr allein im Studio.

Michael Vick wurde 2004 jedoch zur Gaming-Legende. Mit einer Geschwindigkeit von 95 Punkten war er praktisch ein Cheat Code, den man nicht verteidigen konnte. Die nachfolgenden Spiele mussten Vick mehrfach schwächen, nur um wieder Balance zu schaffen. Fans erinnern sich bis heute an Madden NFL 2004 als eines der besten Spiele der Serie – wegen der absurden Abkürzungen die möglich waren.

2005 stand Ray Lewis auf dem Cover, während EA Sports gleichzeitig die Defense-Mechaniken komplett überholte. Mit dem Hit Stick führte Madden NFL 2005 eines der innovativsten Features ein, das über Jahre hinweg zum Standard wurde. Donovan McNabb 2006 markierte den Bruch mit der alten Identität – keine John-Madden-Aufkleber mehr auf dem Cover, nur noch der Franchise-Titel. Gleichzeitig debütierte der Superstar Mode und die Serie kam auf Xbox 360, auch wenn die technische Umsetzung zunächst fragwürdig war.

Shaun Alexander erbte 2007 einen problematischen Xbox-360-Port, durfte aber gleichzeitig das Gesicht für PS3 und Nintendo Wii sein. Mit dem Lead Blocker Control und dem Highlight Stick brachte diese Edition neue Kontrollmechaniken ins Spiel. Vince Young schloss sich 2008 der Liste an, nachdem er in der vorangegangenen Saison eine herausragende Performance gezeigt hatte.

Ballports-Take: Williams auf dem Madden-Cover ist eine historische Marke für jeden Rising Star in der NFL. Die Serie zeigt seit 25 Jahren, wer gerade die Liga dominiert oder gerade erst die Bühne betreten hat. Für DACH-Fans ist das Cover immer auch ein Indiz dafür, wer in der kommenden Saison im Spotlight stehen wird – Fantasy-Football-relevante Information inklusive. Williams' Platzierung unterstreicht, dass die noch junge Karriere des QB bereits Game-Management-Level erreicht hat.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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