Connecticut kämpft gegen Toronto gegen Heimserie-Flaute
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Connecticut kämpft gegen Toronto gegen Heimserie-Flaute

Die Toronto Tempo (7-8, 3-5 Eastern Conference) gastieren bei den Connecticut Sun (2-14, 0-7 Eastern Conference) in Uncasville. Anpfiff ist Freitag um 19:30 Uhr EDT. Connecticut braucht dringend einen Sieg. Die Sun haben drei Heimspiele in Folge verloren und stehen mit null Siegen aus sieben Konferenz-Spielen unter enormem Druck. Dabei ist Connecticut in der Paint eine Kraft, die man ernst nehmen muss. Brittney Griner führt das Team mit durchschnittlich 7,0 Punkten an und Connecticut liegt ligaweit auf Platz fünf mit 38,0 Punkten pro Spiel in der Paint.

Toronto hingegen hat gegen Top-Teams bewiesen, dass die Tempo schlagkräftig sein können. Drei ihrer fünf Niederlagen gegen Konferenz-Rivalen kamen in engen Spielen, doch in vier von fünf Spielen mit mindestens zehn Punkten Differenz ging Toronto als Sieger vom Platz. Das ist das Selbstvertrauen eines Teams, das weiß wie man gewinnt, auch wenn die Bilanz das Gegenteil andeutet.

Das erste Duell dieser Saison endete 106-102 für Toronto am 10. Juni. Brittney Sykes war an diesem Tag nicht zu stoppen und erzielte 38 Punkte für die Tempo. Seitdem hat sich Sykes als Anführerin etabliert. Sie kommandiert das Tempo-Offense mit durchschnittlich 20,1 Punkten und 3,5 Assists pro Spiel. Marina Mabrey liefert dabei zuverlässig von außen und trifft zuletzt 2,5 Dreier pro Zehn-Spiele-Periode.

Connecticut hatte in den letzten zehn Spielen nur einen Sieg zu verbuchen. Bei durchschnittlich 76,7 Punkten pro Partie verlor die Sun deutlich häufiger als sie gewann. Besonders besorgniserregend ist, dass Gegner gegen Connecticut im Schnitt 87,0 Punkte erzielen, was darauf hindeutet, dass die Defense nicht konsistent funktioniert. Kennedy Burke mit 7,3 Punkten pro Spiel und Aneesah Morrow, die in der jüngsten Form 9,5 Punkte pro Zehn-Spiele-Periode beiträgt, müssen mehr Verantwortung übernehmen.

Toronto spielte zuletzt besser, ging aus den letzten zehn Spielen aber auch nur mit 4-6 Bilanz hervor. Das Team schießt mit 44,4% vom Feld und verteilt den Ball mit 19,9 Assists pro Spiel hervorragend. Defensiv ist Toronto solide, lässt aber gegnerische Offensiven mit 94,3 Punkten pro Partie durchschnittlich zu viele Punkte zu. Connecticut erlaubt der Konkurrenz nur 47,3% Feldwurfquote und das ist ein Vorteil, den die Sun nutzen müssen. Allerdings trifft Connecticut selbst nur 42,2% aus dem Feld, was 5,1 Punkte unter Torontos Defensive liegt.

Bei den Verletzungen hat Connecticut mit Hailey Van Lith (Knöchel) einen Ausfall zu verkraften. Toronto plagt sich mit mehreren Day-to-Day-Problemen: Julie Allemand (Kopf), Brittney Sykes (Fuß), Kiki Rice (Knöchel) und Nyara Sabally (Oberschenkel) sind alle angeschlagen. Das könnte für Connecticut eine Chance sein, die es dringend braucht.

Für deutsche Fans, die sich mit Women's Basketball beschäftigen, zeigt sich hier ein klassisches Duell zwischen großer Not und fehlendem Selbstvertrauen. Connecticut hat das höhere Potential mit Griner, ist aber völlig aus dem Rhythmus. Toronto hat gezeigt, dass die Tempo gewinnen können, mangelt es aber an Konsistenz. Das Spiel wird zeigen, welches Team seine Probleme schneller löst. Wer Connecticut folgt, wird beobachten, ob die Sun endlich zuhause punkten oder ob sich die Heimserie-Flaute fortsetzt.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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