A'ja Wilson dominierte die Partie gegen Phoenix mit 33 Punkten und 11 Rebounds. Die Las Vegas Aces setzten sich 86-76 gegen die Phoenix Mercury durch und sicherten sich damit einen Platz im Commissioner's Cup Championship. Die Aces, amtierend WNBA-Meister, spielen am 30. Juni gegen New York um den Titel.
Wilson war nicht allein verantwortlich für den Sieg. NaLyssa Smith steuerte 21 Punkte bei, Jackie Young kam auf 20 Punkte und neun Assists. Young gelang eine Karrierbestwertung von fünf Steals in einer Partie, Wilson fing vier Ballverluste ab. Als Team erreichten die Aces 18 Steals insgesamt, ein Bestwert der bisherigen Saison, geteilt mit Toronto.
Las Vegas hatte sich zuvor gegen Dallas mit 96-66 geschlagen geben müssen und damit ihre Siegesserie von sechs Spielen beendet. Die Rematch-Situation gegen Phoenix bot eine Gelegenheit zur Revanche, nachdem die Mercury die Aces in der Saisonauftakt-Partie mit 99-66 dominiert hatten.
Phoenix konnte seine starke erste Halbzeit (60 Prozent Feldwurfquote, 7 von 10 Dreier) nicht über die volle Spielzeit aufrechterhalten. Kahleah Copper erzielte 26 Punkte, Alyssa Thomas verteidigte mit elf Assists, konnte aber auch diese Leistung nicht zu einem Sieg umwandeln. Phoenix verliert damit zum vierten Mal in Folge und rutscht auf eine 4-11-Bilanz ab.
Las Vegas hatte mit Chennedy Carter zu kämpfen, die erneut krankheitsbedingt fehlte. Trotzdem reichte es gegen die geschwächten Mercury zum wichtigen Sieg und dem Ticket zum Commissioner's Cup Championship.
Die defensive Leistung der Aces mit 18 Steals zeigt, warum sie amtierende Champions sind. Für DACH-Basketball-Fans ist Wilson weiterhin eine zentrale Figur der WNBA, deren Konstanz und Athletik auf mehreren Ebenen wirken. Die Aces gehören zu den stabilsten Franchises der Liga und suchen nach einem weiteren Titel. Das Commissioner's Cup Spiel gegen New York wird zeigen, ob diese defensive Intensität auch gegen andere Top-Teams haltbar ist.