Chris Johnson soll Miamis Secondary retten
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Chris Johnson soll Miamis Secondary retten

Jeff Hafley hat eine klare Vorstellung davon, wie ein Corner spielen muss. Der neue Head Coach der Miami Dolphins war lange Jahre Defensive Backs Coach, und wenn er über Cornerbacks spricht, wird er detailliert. Bei der NFL League Meeting im März erklärte er sein Evaluationssystem: Er schaut sich drei Ebenen an. Level 1 ist die Line of Scrimmage, wo es darum geht, ob ein Corner einen Receiver pressen kann, die Hände nutzt und schnell die Richtung wechselt. Level 2 umfasst die Intermediate Routes, die Digs und Comebacks, wo ein Corner die Hüften senken und explosiv aus seinen Cuts beschleunigen muss. Level 3 ist die Fähigkeit, down the field zu gewinnen und Plays zu machen. Hafley suchte nicht nach Spielern, die in allen drei Kategorien Elite sind, das seien nur die Hall of Famers wie Darrelle Revis. Er braucht Ecken, die mindestens zwei von drei beherrschen.

Miami hatte diesen Offseason ein großes Problem: Jack Jones, Rasul Douglas und Kader Kohou waren weg, und die Dolphins hatten kein Geld für Top-Free-Agent-Cornerbacks. Sie verpflichteten stattdessen Darrell Baker Jr., Marco Wilson und Alex Austin als Backup-Optionen. Aber die Lösung sollte aus dem Draft kommen. Die Dolphins hatten zwei First-Round-Picks und handelten mit den San Francisco 49ers, um von Pick 30 und 90 auf Pick 27 hochzufahren. Dort holten sie Chris Johnson von der San Diego State, den zweiten Corner der gesamten Draft-Klasse.

Johnson war einer von Hafleys Lieblingsspielern, und das aus gutem Grund. Der 40-Yard-Dash in 4.40 Sekunden war sein großes Fragezeichen im Pre-Draft-Prozess gewesen, doch Johnson hat diese Sorge eliminiert. Jetzt soll er die Grundlage von Miamis neuer Secondary bilden, und das bedeutet: Er muss mehrere Positionen spielen können. Im College war Johnson Mannequin-to-Man-Spieler, aber hier in der NFL muss er Zone Drops lernen, verschiedene Coverage-Systeme verstehen. Johnson weiß, dass diese Verantwortung ein Statement von Hafley ist. Der Coach signalisiert damit, dass er Johnson für extrem wichtig hält. "Coach Hafley hat mich in diese Position gesetzt, weil er mich als sehr wichtigen Spieler sieht, der etwas Wichtiges wie Inside- und Outside-Corner spielen kann," sagte Johnson. "Es liegt viel Druck auf mir, aber ich mag Druck und ich mag es, oben raus zu kommen."

Miamis Secondary brauchte diese Infusion dringend. 2025 recorded die Dolphins nur neun Interceptions, das neuntschlechteste in der Liga, und erlaubten eine Liga-best 72% Completion Percentage. Hafley und sein Team hoffen, dass Johnson, der in der College-Saison sechs Pass Interceptions hatte, genau das Gegenmittel ist. Mit der neuen Tiefe im Secondary und Johnsons Fähigkeit, sowohl Inside als auch Outside zu spielen, könnte Miamis Defense 2026 ein anderes Gesicht bekommen.

Für DACH-Football-Fans ist Johnson ein Name zum Merken, weil er den Dolphins-Defense-Umbau definiert. Wer Miami diese Saison verfolgt, sieht einen Rookie, dem enorm viel zugetraut wird, und das macht ihn auch für Fantasy-Football interessant: Wenn die Secondary stabil wird, kann die ganze Defense florieren. Die Frage ist, ob Johnson die technischen Anforderungen schnell genug aufnimmt und ob er unter Druck bestehen kann. Hafley hat seinen Mann gelesen und setzt auf ihn. Jetzt muss Johnson liefern.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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