A.J. Brown kommt mit Moss-ähnlichem Hunger nach New England
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A.J. Brown kommt mit Moss-ähnlichem Hunger nach New England

A.J. Brown ist in den Patriots angekommen, und gleich bei seiner ersten Pressekonferenz lieferte er einen Moment, der an eine Legende erinnerte. Am Ende der Session wurde er gefragt, wie viel er noch im Tank hat. Brown tippte auf das Podium, lächelte und sagte: "How much? You'll see." Dann verließ er den Raum. Ein klassischer Drop-the-Mic-Moment, der unwillkürlich an Randy Moss erinnert, der vor 19 Jahren bei den Patriots ankam.

Moss war damals ebenfalls auf der Suche nach einem Neuanfang. Am letzten Tag des Drafts 2007 sprach er mit Reportern über eine Telefonleitung in Gillette Stadium. Seine Botschaft war kurz und prägnant: "The Moss of old is back." Dann beendete er das Gespräch abrupt. Es war pure Moss-Mentalität. Was damals folgte, war legendär: 98 Receptions, 1.493 Yards, 23 Touchdown Catches in einer Saison. Ein NFL-Rekord.

Die Parallelen zwischen Moss und Brown sind frappierend. Beide kamen in ähnlichen Karrierephasen zu den Patriots: Moss in seine zehnte Saison, Brown in seine achte. Und beide hatten skeptische Stimmen im Rücken. Bei Moss fragten sich die Experten, ob er noch der Alte ist, nachdem er nur 13,2 Yards pro Catch gemittelt hatte, den zweitniedrigsten Wert seiner Karriere bis dahin. Dazu kamen nervige Verletzungen, etwa eine Leistenverletzung. Brown hat ähnliche Fragen über sich ergehen lassen müssen. Seine durchschnittliche Yardage pro Catch liegt bei 12,9 Yards, der niedrigste Wert seiner Karriere. Und sein Knie ist seit Monaten ein großes Thema in der Football-Welt.

Was aber wirklich beide verbindet, ist die Chance auf Revanche in einem System, das sie schätzt. Offensive Coordinator Josh McDaniels trainiert beide Receiver. McDaniels erinnerte sich diese Woche an die frühen Tage mit Moss: "Ich weiß nicht, ob wir damals überhaupt einen Pass vollständig werfen konnten." Dann klickte es. Jetzt arbeitet McDaniels mit demselben Engagement an Browns Integration.

Drake Maye, der neue Quarterback der Patriots, bekommt mit Brown einen Receiver, der unter den richtigen Bedingungen noch immer Top-Klasse ist. Und das System mit McDaniels ist genau das, was Brown braucht. Die Frage ist nicht mehr, ob Brown noch was im Tank hat. Die Patriots und ihre Fans werden es sehr bald sehen.

Für deutsche Fans ist Browns Situation ein klassisches Comeback-Narrativ mit echtem Potenzial. Wenn er in New England wieder zu alter Form findet, könnte er in diesem NFL-Jahr ein Sleeper-Pick in Fantasy-Ligen werden. Die Patriots spielen außerdem am 9. September gegen Houston, was bedeutet, dass Browns erste Spiele früh in der Saison stattfinden, wenn Verletzungsrisiken oft noch überschätzt werden. Wer Browns Karriere verfolgt, sollte diese Saison nicht aus den Augen lassen. Sie könnte eine Wendung markieren, die nicht nur für ihn, sondern auch für die Patriots entscheidend ist.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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