Die Sacramento Kings haben sich von DeMar DeRozan getrennt. Der sechsfache All-Star wurde freigegeben und steht nun als einer der begehrtesten Free Agents auf dem Markt zur Verfügung. DeRozan und Sacramento einigten sich am Montag darauf, seinen Vertrag aufzulösen, damit der Guard einen neuen Club finden kann. Mehrere Contender sollen bereits Interesse angemeldet haben.
Die Trennung erfolgt, obwohl DeRozan auch in seiner 17. NBA-Saison zu den zuverlässigsten Scorern der Liga gehörte. Bei den Kings legte er im vergangenen Jahr durchschnittlich 18,4 Punkte bei knapp 50 Prozent Feldwurfquote auf. Seine Verfügbarkeit war dabei bemerkenswert: DeRozan fehlte nur fünf Spiele, ein Muster das sich durch seine ganze Karriere zieht. In den letzten fünf Saisons spielte er jeweils mindestens 70 Spiele.
Die Kings holten DeRozan im Sommer 2024 von den Chicago Bulls. Später verstärkten sie ihr Backcourt noch einmal, indem sie Zahlreiche Ausgaben zum Trade Deadline 2025 seinen ehemaligen Bulls-Teamkollegen Zach LaVine verpflichteten. Damit versammelten sie zwei etablierte Scorer, hofften auf eine erfolgreiche Kombination. Am Ende reichte es nicht. Der 36-Jährige, der im August 37 wird, gehört zu den Top-25-Scorern der NBA-Geschichte. Zwölf Saisons lang erzielte er durchgehend über 20 Punkte pro Spiel, drei Mal schaffte er es ins All-NBA-Team.
Für europäische Basketball-Fans bedeutet DeRozans Rückkehr auf den Free-Agent-Markt eine interessante Beobachtung. Ein Spieler dieses Kalibers, mit dieser Konstanz und Scoringfähigkeit, findet normalerweise schnell einen neuen Arbeitgeber. Die Frage ist weniger ob, sondern wo. Ein Champion mit echtem Playoff-Potenzial könnte von seiner Erfahrung und seinem Mid-Range-Game profitieren. In der NBA ist Verfügbarkeit ein unterschätzter Faktor, und genau das hat DeRozan über Jahrzehnte bewiesen.