Die Las Vegas Aces haben sich gegen Atlanta Dream mit 85:84 durchgesetzt, dabei glänzte Chelsea Gray mit 21 Punkten. Nun wartet am Samstagabend um 20 Uhr EDT das nächste Western-Conference-Duell gegen die Los Angeles Sparks.
Die Aces starten als Favorit in diese Partie. Mit einer 4:1-Bilanz und einer 1:1-Quote in der Western Conference gehören sie zu den stärkeren Teams der Liga. Dabei verlassen sie sich auf solide Defense: In der vergangenen Saison hielten sie ihre Gegner auf durchschnittlich 80,7 Punkte und 43,6% Feldwurfquote. Das sind Werte, auf denen sich aufbauen lässt.
Los Angeles kommt mit 2:3 ins Spiel und hat bisher nur eines seiner Western-Conference-Matches gewonnen. Die Sparks legen offensiv Wert auf Volumen: Sie schießen über die Distanz häufig, im Schnitt 25,8 Dreier pro Saison, und werfen viele Freiwürfe. Mit durchschnittlich 85,7 Punkten pro Partie haben sie die Fähigkeit, schnell Punkte zu machen. Das macht diese Begegnung für beide Teams zu einer wichtigen Gelegenheit, im Playoff-Rennen der Western Conference Fuß zu fassen.
Bei den Aces fällt Dana Evans verletzungsbedingt aus. Los Angeles muss auf Sania Feagin verzichten, die ebenfalls mit einer Beinverletzung ausfällt. Beide Teams müssen ihre Kader entsprechend umstellen und können nicht auf ihre volle Kraft setzen.
Ballports-Take: Das Spiel zeigt die Tiefe der WNBA in der Western Conference. Während deutsche Fans die Liga eher über die großen Namen wie Breanna Stewart oder A'ja Wilson verfolgen, sind es oft die Grind-Siege wie der von Gray gegen Atlanta, die über die Playoff-Chancen entscheiden. Die Sparks haben das Potenzial, schnell Punkte zu sammeln, aber Las Vegas' Defense könnte ihnen an diesem Abend Probleme bereiten. Wer Gray, die als Playmaker fungiert, in den kommenden Wochen folgt, sieht eine Spielerin, die im Crunchtime Verantwortung übernimmt.