Raiders setzen große Hoffnungen in Ashton Jeanty
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Raiders setzen große Hoffnungen in Ashton Jeanty

Ashton Jeanty soll in seinem zweiten Jahr bei den Las Vegas Raiders deutlich mehr Verantwortung tragen. Trainer Klint Kubiak hat klare Erwartungen: Der Running Back soll wie Christian McCaffrey von den San Francisco 49ers kaum noch vom Feld gehen. McCaffrey spielte 2025 in 83 Prozent der Offensive Snaps seiner Mannschaft. "Wir wollen viel Druck auf Ashton ausüben", sagte Kubiak. "Die großen Running Backs wollen nicht vom Feld. Das soll auch bei ihm so sein."

Jeanty war 2024 als sechster Pick des Drafts bemerkenswert solide, aber unter schwierigen Bedingungen. Er führte alle Rookies in Rushing Yards (975) und Yards from Scrimmage (1.321) an. Trotzdem rangierte die Raiders-Offense beim Rushing auf Platz 32 der Liga, mit durchschnittlich nur 77,5 Rushing Yards pro Spiel. Jeanty selbst schaffte im Schnitt 3,7 Yards pro Carry, was nur Platz 44 bedeutete. Bei über einem Viertel seiner Läufe verlor er Yards oder kam nicht voran. Ein besonderer Stat zeigt seine Qualität trotzdem: Seine 639 Yards after Contact waren in den letzten 20 Jahren der höchste Wert eines NFL-Spielers ohne 1.000 Rushing Yards.

Kubiak holte im vierten Draft-Rund Mike Washington Jr. aus Arkansas, doch der neue Coach machte klar, dass Jeanty nicht aufgesplittet werden soll. Mit verbesserter Offensive Line und einem besseren Laufspielschema soll sich das ändern. Jeanty selbst ist motiviert. "Ich möchte dem Team so viel helfen wie möglich. Wenn ich nicht raus muss, will ich nicht vom Feld", sagte er. Das Spiel fühlt sich für ihn schneller an als noch vor einem Jahr. Er hat seine Trainingsroutine verbessert, nutzte die echte Offseason und integrierte sogar Boxing ins Conditioning. "Das gibt mir Kardio, bessere Reaktion und Hand Speed. Das sollte mir auch in der Pass Protection helfen", erklärte Jeanty.

Bereits studiert er Film von McCaffrey und Kenneth Walker III, der jetzt bei den Kansas City Chiefs spielt. Beide spielten unter Kubiaks Wide-Zone-Run-Scheme, das die Raiders nun auch einführen. Jeanty klingt reifer als nach seinem Rookiejahr. "Es war eine harte Saison, aber ich hätte mich selbst und meine Teammates besser pushen können", sagte er. "Dieses Jahr konzentriere ich mich darauf, viel besser zu werden."

Ballports-Take: Für Fantasy-Football-Spieler in der DACH-Region wird Jeanty spannend, wenn das System und die Line-Play wirklich besser werden. Seine 639 Yards after Contact zeigen eine Elite-Qualität, die aktuell nur durch die schlechte Offensive Situation verdeckt wurde. Mit Kubiak als Coach und echtem Vertrauen könnte der zweite Saisonjahrgang ein großer Sprung nach oben werden. Das ist ein klassisches Buy-Low-Szenario für Fantasy-Drafts. Ob die Raiders diesen Aufwärtstrend in der Rushing-Offense wirklich schaffen, werden die nächsten Wochen in den OTAs und im Training Camp zeigen.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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