Astier führt Liberty zum Sieg gegen Phoenix
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Astier führt Liberty zum Sieg gegen Phoenix

Die New York Liberty haben sich am Freitagabend gegen die Phoenix Mercury mit 75:68 durchgesetzt. Pauline Astier war mit 16 Punkten die Topscorerin, Betnijah Laney-Hamilton trug 13 Punkte bei. Das war bereits das zweite Duell der Teams innerhalb von zwei Tagen, und erneut ließen die Liberty nichts anbrennen.

Die Entscheidung fiel in der Schlussphase des dritten Viertels. Mit noch einer Minute auf der Uhr führte New York 54:52, dann zog das Team einen kraftvollen Lauf ab. In den nächsten vier Minuten schafften die Liberty einen 13:5-Spurt und bauten ihren Vorsprung auf 67:57 aus. Der Wendepunkt dieser Serie war spektakulär: Jonquel Jones blockte einen Wurf von Kahleah Copper, Astier zog schnell nach und passte zu Rebekah Gardner, die zum Layup einlief.

Phoenix gab sich nicht geschlagen. Die Mercury antworteten mit einem 8:0-Lauf und kamen bis auf 67:65 heran, mit noch 3:16 Minuten zu spielen. Astier stoppte die New Yorker Schwäche sofort mit einem Driving Layup. Phoenix hätte fast noch aufgeholt: Bei 71:65 Rückstand traf Monique Akoa Makani einen Dreier zum 71:68. Aber Alyssa Thomas stahl der Mercury den Ball, und DeWanna Bonners Verzweiflungs-Dreier von der Mittellinie verfing sich nicht. Astier machte alles klar mit zwei Freiwürfen in den letzten Sekunden.

Für Phoenix war es die fünfte Niederlage in Serie, ein Streak den das Team zuletzt 2023 erlebte. Kahleah Copper brauchte lange zum Einstieg, versenkte ihre ersten sieben Würfe, aber kämpfte sich in den letzten beiden Vierteln zurück und erzielte 14 ihrer 16 Punkte. New York spielte dabei mit einer besonderen Konstellation: Satou Sabally kehrte gegen ihre frühere Mannschaft zurück. Die Deutsche hatte die Mercury im Sommer als Free Agent verlassen und sich den Liberty angeschlossen. Nach einer Grippe, die sie bereits zwei Spiele gekostet hatte, kam Sabally von der Bank in der Mitte des ersten Viertels und spielte zehn Minuten, in denen sie vier Punkte erzielte.

Both teams wirkten in der ersten Halbzeit offensiv überfordert. New York führte 34:31 zur Pause. Die Teams zusammen verpassten ihre ersten acht Würfe hintereinander. Phoenix muss sich zuerst gegen Minnesota auswärmen, die Mercury spielen Montagabend zu Hause. New York hat erst einmal ein paar Tage Pause, bevor die Liberty die Toronto Tempo mit dem ehemaligen Trainer Sandy Brondello empfangen.

Ballports-Take: Für deutsche Fans lohnt es sich, Sabally im Blick zu behalten. Sie ist zwar noch nicht voll in Rhythmus, hatte aber mit New York immer noch Zeit zum Einspielen. Die Liberty zeigen gerade die nötige Konstanz und Defensivstabilität, um in den Playoffs eine Rolle zu spielen, und mit Sabally, Laney-Hamilton und dem großen Shooting-Potenzial könnte das Team noch massiv gefährlich werden. Phoenix muss dagegen schnell reagieren, sonst wird die Saison zur Qual.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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