Die Atlanta Falcons haben sich mit Wide Receiver Drake London auf eine langfristige Partnerschaft geeinigt. Der Klub einigte sich mit dem 24-Jährigen auf eine vierjährige Verlängerung über 141 Millionen Dollar, davon 100 Millionen garantiert. Mit durchschnittlich 35,25 Millionen Dollar pro Jahr rangiert London in der NFL nur hinter Jaxon Smith-Njigba von den Seattle Seahawks (42,15 Millionen) und Ja'Marr Chase von den Cincinnati Bengals (40,25 Millionen) auf Platz drei unter den bestbezahlten Receivern. Der Vertrag läuft bis 2030 und kann durch Incentives auf bis zu 150 Millionen anwachsen.
London war 2022 an Position 8 des Drafts zu den Falcons gekommen. In seinen bisherigen vier NFL-Saisons fing er 309 Pässe für 3.961 Yards und 22 Touchdowns. In der vergangenen Saison verpasste er fünf Spiele verletzungsbedingt, spielte aber in zwölf Partien trotzdem 68 Catches für 919 Yards und sieben Touchdowns. 2024 zeigte London seine beste Form mit 100 Receptions für 1.271 Yards und neun Touchdowns, obwohl die Falcons große Teile der Saison unter schwachem Quarterbackspiel litten.
Die Verlängerung ist der erste größere Deal unter dem neuen Front-Office-Team der Falcons. General Manager Ian Cunningham und Football President Matt Ryan haben damit ein Zeichen gesetzt. Als nächstes könnten Running Back Bijan Robinson und Tight End Kyle Pitts Sr. an der Reihe sein. Die Falcons haben Robinson's fünftes Optionsjahr für 2027 bereits gesichert. Bei Pitts läuft die Franchise Tag, die Frist für eine Verlängerung endet am 15. Juli.
Ballports-Take: London wird damit zum Gesicht der neuen Falcons-Ära und bekommt das Vertrauen, dass die Entwicklung stimmt. Für Fantasy-Football-Spieler bleibt er ein Top-Tier-Asset, falls Atlanta die Quarterbackposition stabilisiert. Der Deal signalisiert auch, dass die Falcons an ihren Skill-Position-Spielern festhalten wollen. Für deutsche Fans ist London einer der spannendsten europäischen Talents im breiten Liga-Spektrum, weil er regelmäßig produktiv ist und seinen Wert längerfristig beweist.