Burrow vergleicht Bengals mit seinem LSU-Meister-Team
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Burrow vergleicht Bengals mit seinem LSU-Meister-Team

Joe Burrow spürt es wieder. Das Gefühl, das ihn 2019 an der LSU beschlich, als er die nationale Meisterschaft gewann und eine der besten College-Saisons der Geschichte absolvierte, kommt ihm jetzt bei den Cincinnati Bengals in den Sinn. Der Pro-Bowl-Quarterback sieht Parallelen, die ihn optimistisch stimmen. "Wenn ich mir anschaue, was ich vor der 2019er Saison bei LSU gesagt habe, fühle ich mich jetzt sehr ähnlich", erklärte Burrow am Mittwoch nach dem Minicamp. "Ich bin so aufgeregt, dass wir anfangen können. Ich würde mir wünschen, wir könnten direkt ins Training Camp übergehen, um weiter zu wachsen."

Die Bengals haben ihre Minicamp-Vorbereitungen zwei Tage früher beendet. Head Coach Zac Taylor entließ das Team in die Sommerpause, nachdem er sein Playbook installiert hatte. Trainer Dan Pitcher bestätigte, dass die notwendigen Aspekte der Offensive vermittelt seien. Burrow aber ließ sich davon nicht bremsen. Nach Dienstags Training blieb er noch eine Stunde länger auf dem Platz, am Mittwoch absolvierte er zusätzliche Wurfeinheiten. "Ich versuche einfach, besser zu werden", sagte der Quarterback über seine Arbeitsethik in dieser Woche.

Dieser Eifer entspringt einer neuen Dringlichkeit. Die Bengals waren 2024 nur 6-11 und haben die Playoffs in den vergangenen drei Jahren verfehlt. Das Team hielt an Coach Taylor und General Manager Duke Tobin fest, um mit Kontinuität und bewährtem Erfolg zurück in die Gewinnerspur zu kommen. Die Franchise hat zudem aggressiv investiert: Sie tauschten den 10. Pick im Draft gegen den Pro-Bowl-Defensive-Tackle Dexter Lawrence und restructurierten Burrows Vertrag, um sich 10 Millionen Dollar zusätzliche Cap Space für 2026 zu sichern.

Burrow hat sein Führungsverhalten angepasst. "Ich habe versucht, ein bisschen weniger poliert und direkter zu sein", sagte er. "Das liegt mir nicht unbedingt natürlich, aber ich arbeite daran." Offensive Coordinator Dan Pitcher drückte es diplomatischer aus: "Er ist einfach etwas direkter und unmittelbarer geworden." Der Quarterback unter Vertrag durch 2029 kennt den Druck, unter dem sein Team steht, und lädt ihn gerne auf sich. "Das motiviert mich", sagte Burrow. "Ich liebe dieses Gefühl, ich gedeihe darin. Wir werden sehen, wer von meinen Mitspielern das auch tut. Aber ich weiß, dass wir die Menschen haben, die in dieser Lage sein wollen."

Deutsche Bengals-Fans beobachten seit Burrows Verletzungsrückkehr 2022, ob dieser QB die Franchise wieder zu alter Stärke führt. Die Parallelen zu 2019 sind verlockend, aber auch 2023 hatte Cincinnati große Hoffnungen, kam aber schnell vom Kurs ab. Wenn Burrow diese Mentalität über eine gesamte Saison hält und die Defensive mit Lawrence tatsächlich stabilisiert, könnte Cincinnati im AFC wieder relevant werden. Ballports wird diese Entwicklung genau verfolgen, wenn das Training Camp Mitte Juli startet.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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