Sam Houston trauert um William Davis
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Sam Houston trauert um William Davis

William Davis war gerade bei den Bearkats angekommen, um in der Frühjahrsvorbereitung zu spielen, als er am Samstag starb. Die genauen Umstände und der Ort seines Todes wurden nicht bekannt gegeben. Davis, 2002 geboren, hätte in dieser Saison sein siebtes Jahr im College-Football gespielt. Der gebürtige South Boston-Spieler aus Virginia kam mit umfangreicher Erfahrung zu Sam Houston. An der Division II-Universität Virginia Union hatte er 20 von 36 Spielen als Safety bestritten und neun Interceptions geholt, bevor er zu West Virginia wechselte. In der Saison bei den Mountaineers kam er in einem Spiel zum Einsatz, bevor er sich Sam Houston anschloss.

Trainer Phil Longo würdigte Davis als prägende Persönlichkeit im Team. "Will war ein geliebtes Mitglied unserer Bearkat-Football-Familie, der das Leben aller berührt hat, die er kannte", sagte Longo. "Will war ein aufgeschlossener, positiver und leidenschaftlicher junger Mann, der uns sehr vermisst werden wird." Athletic Director Bobby Williams drückte tiefe Betroffenheit aus und betonte die Schmerzen, die das plötzliche Ableben eines so jungen Menschen mit sich bringt. Er sprach den Angehörigen und allen, deren Leben Davis berührt hatte, sein aufrichtiges Beileid aus.

Ballports-Take: Die College-Football-Community verliert einen Spieler, der seinen langen Weg durch zwei verschiedene Collegesysteme mit Engagement und Haltung gegangen ist. Davis' Weg von einer kleineren Division II-Universität über einen Power-Five-Transfer zu einem neuen Anfang bei Sam Houston zeichnet das Bild eines ambitionierten Athleten. Für DACH-Fans, die die US-College-Szene verfolgen, ist das ein Moment zu erkennen, dass hinter jedem Namen und jeder Statistik ein Mensch steht, dessen Einfluss weit über Spielstatistiken hinausgeht. Eine Tragödie, die die gesamte Football-Familie bewegt.

Originalquelle: ESPN / CFBOriginal lesen →
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