Florida investiert massiv in Sumralls Trainerstab
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Florida investiert massiv in Sumralls Trainerstab

Jon Sumrall hat Florida einen neuen Kurs verschrieben, und der Geldbeutel folgt der Strategie. Die Gators geben 2026 insgesamt 11,2 Millionen Dollar für seinen Assistenten-Stab aus, eine drastische Steigerung gegenüber den 7,5 Millionen, die Billy Napiers zwölf Trainer im vergangenen Jahr zusammen verdient haben. Sumrall selbst pocket einen Sechs-Jahres-Vertrag über 44,7 Millionen Dollar, was 7,45 Millionen pro Jahr entspricht. Dazu kommt General Manager Dave Caldwell und die Neuausrichtung des gesamten Staff.

Das Herzstück dieser Investition ist Offensive Coordinator Buster Faulkner. Der Trainer wechselt von Georgia Tech nach Gainesville und unterschreibt einen Drei-Jahres-Deal über 6,6 Millionen Dollar. In seinem ersten Jahr 2026 verdient Faulkner 2,1 Millionen Dollar, ein historischer Meilenstein für Florida. Nur sechs College-Offensive Coordinators insgesamt wurden 2025 mit zwei Millionen oder mehr bezahlt. Faulkner bekommt zudem in jedem der nächsten zwei Jahre eine Gehaltserhöhung um 100.000 Dollar.

Auf der Defensive-Seite setzt Sumrall auf Brad White, der seinen neuen Defensive-Coordinator-Job mit einem Drei-Jahres-Vertrag über 5,85 Millionen Dollar antritt. White startet mit 1,85 Millionen im ersten Jahr und erhält ebenfalls Gehaltserhöhungen um je 100.000 Dollar in 2027 und 2028. Zum Vergleich: Defensive Coordinators waren 2025 generell besser bezahlt als ihre Offensive Pendants. Fünfzehn Defensive Coordinators übersteigen die Zwei-Millionen-Marke landesweit.

Die Arbeit an den Line of Scrimmage ist für Sumrall essentiell im SEC. Offensive Line Coach Phil Trautwine kommt mit einem Zwei-Jahres-Deal zu den Gators und verdient im ersten Jahr 750.000 Dollar, springt aber dann auf eine Million Dollar in Jahr zwei. Defensive Line Coach Gerald Chapman, der einzige Überbleibsel aus Napiers Coaching Staff, macht diese Saison noch 950.000 Dollar und steigt 2027 auf eine Million auf, ebenfalls im Zwei-Jahres-Rahmen. Zusammen mit Faulkner und White bilden Chapman und Trautwine einen exklusiven Club von vier Assistenten, die sieben Millionen oder mehr verdienen.

Die restlichen neun Assistenten des Stabs rangieren zwischen 350.000 und 600.000 Dollar im Jahr, alle ebenfalls auf zwei Jahre Vertragsdauer gesetzt. Die Struktur zeigt Sumralls klare Priorität: Stabilität oben, schnelle Gehaltssprünge bei Schlüsselpositionen, und eine deutlich bessere Bezahlung als unter Napier, der in vier Jahren drei verlorene Saisons produzierte. Mit über 20 Millionen Dollar für Sumrall, seinen Staff und die Front Office um Dave Caldwell ist klar, dass Florida Druck auf sich selbst aufbaut.

Ballports-Take: Für deutsche Fans, die Florida-Spiele verfolgen, signalisiert diese Investition einen echten Aufbruch. Sumrall ist kein Unbekannter, seine Defensive-Background ist solide dokumentiert. Die massive Bezahlung von Faulkner und White zeigt, dass Florida nicht auf Quick-Fixes setzt, sondern strukturell modernisieren will. Besonders interessant: Die Gators bauen ihre Lines bewusst auf, was im gegenwärtigen College-Football ein Luxus ist. Wenn dieser Stab liefert, kann Florida schneller vom Tief unter Napier zurückkommen als viele erwarten.

Originalquelle: ESPN / CFBOriginal lesen →
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