Die Seattle Storm kämpft mit Rückenproblemen. Das Team aus Washington ist derzeit 3-6 und wartet mit 0-1 Bilanzen in der Western Conference auf bessere Zeiten. Am Montag um 20 Uhr EDT geht es nach Arlington zu den Dallas Wings, die aktuell 5-3 stehen und 1-1 in der Conference sind. Für Seattle ist dieses Gastspiel eine Gelegenheit, die aktuelle Serie von drei Niederlagen hintereinander zu stoppen.
Dallas hatte in der vergangenen Saison 2025-26 außerhalb der eigenen vier Wände große Probleme. Die Wings schafften nur 6 Siege bei 16 Heimniederlagen und insgesamt nur 4 Erfolge bei 20 Niederlagen in der Western Conference. In dieser schwachen Bilanz zeigt sich aber auch: Mit 81,7 Punkten pro Spiel hätte Dallas mehr erreichen können, ließ die Gegner aber im Schnitt auf 88,0 Punkte kommen. Das ist defensiv zu porös.
Seattle war in der Vergangenheit ein stabileres Team. Mit 23-21 Siegen in der Gesamtsaison und 12-12 in der Western Conference war die Offensive mit 45,0 Prozent Feldwurfquote und 34,2 Prozent von der Dreierlinie respektabel. Jetzt muss die Storm dieses Potenzial aber abrufen.
Die Bookmaker sehen Dallas mit 10,5 Punkten Favorit, die Over/Under liegt bei 171,5 Punkten. Bei Dallas fällt Alanna Smith wegen Krankheit aus, bei Seattle fehlen Dominique Malonga (Gehirnerschütterung) und Ezi Magbegor (Fußverletzung).
Ballports-Take: Seattle braucht dringend einen Sieg, um die Saison zu stabilisieren, während Dallas noch nicht gefunden hat, wie man defensiv kompakt steht. Das macht diese Partie für beide Seiten essentiell. Für Deutsche, die WNBA folgen, ist wichtig zu beobachten, ob Storm-Guard Jewell Loyd die Führungsrolle übernimmt und die Offense trägt. Die Verletzungen bei Seattle könnten das Rotationssystem durcheinander wirbeln, was Chancen für Dallas eröffnet, wenn die Wings ihre Offensive in den Griff bekommen.