Die Indiana Fever treffen am Samstagabend auf die Los Angeles Sparks. Das Spiel findet in Indianapolis statt, Anpfiff ist um 20 Uhr EDT. Die Fever kommen aus einer knappen Niederlage gegen die Phoenix Mercury mit 109:111, in der Kelsey Mitchell 30 Punkte erzielte. Indiana zeigt sich zuhause stark mit einer 7:4-Bilanz in der eigenen Halle. Auf dem Parkett dominieren die Fever mit 39,2 Punkten pro Spiel in der Paint, angeführt von Aliyah Boston mit durchschnittlich 9,2 Punkten.
Los Angeles kommt mit einer 5:3-Auswärtsbilanz nach Indianapolis und rangiert offensiv auf Platz vier der Western Conference mit 88,9 Punkten pro Partie. Die Sparks treffen dabei beeindruckende 45,7 Prozent ihrer Würfe. Indiana schießt insgesamt 46,7 Prozent aus dem Feld, was 1,1 Prozentpunkte unter der Quote liegt, die Los Angeles Gegnern erlaubt. Ein großer Vorteil der Sparks liegt bei den Dreien: Sie machen durchschnittlich 8,6 Dreier pro Spiel, während die Fever nur 6,9 zulassen.
Diese Begegnung ist das zweite Aufeinandertreffen der Saison. Das erste Duell gewann Indiana mit 87:78 am 14. Mai. Caitlin Clark führte die Fever damals mit 24 Punkten an, Kelsey Plum war beste Schützin der Sparks mit 25 Zählern. Clark steuert aktuell 21,2 Punkte und 8,1 Assists pro Spiel bei. Mitchell kommt in den letzten zehn Spielen auf durchschnittlich 22,0 Punkte. Für die Sparks ist Nneka Ogwumike mit 16,1 Punkten und 8,6 Rebounds pro Spiel prägend. Rae Burrell zeigt in den letzten zehn Spielen starke Form mit 14,7 Punkten und 47,1 Prozent Feldwurfquote.
Indiana läuft in der jüngsten Form sehr gut. In den letzten zehn Spielen stehen sechs Siege und vier Niederlagen zu Buche bei durchschnittlich 94,0 Punkten, 35,1 Rebounds, 20,2 Assists, 5,4 Steals und 4,1 Blocks pro Partie. Die Schussquote liegt bei 48,2 Prozent. Die Gegner der Fever kamen auf 91,1 Punkte pro Spiel. Los Angeles dagegen verliert in dieser Spanne häufiger als gewonnen: 4:6 Bilanz mit durchschnittlich 87,0 Punkten, 32,9 Rebounds, 19,6 Assists, 7,1 Steals und 3,8 Blocks. Die Quote liegt bei 42,8 Prozent aus dem Feld. Gegner der Sparks erzielen 92,3 Punkte pro Spiel.
Bei den Verletzungen gibt es auf Seiten Indianas Probleme. Caitlin Clark wird von Rückenproblemen geplagt und ist fraglich. Los Angeles muss ohne Cameron Brink (Knöchelprobleme) und Kelsey Plum (untere Extremität) auskommen.
Für deutsche WNBA-Fans bietet dieses Spiel einen guten Einblick in den direkten Vergleich zweier talentierter Offensivteams. Indiana zeigt derzeit stabilere Form und hat mit Clark eine der spannendsten Spielerinnen der Liga. Los Angeles muss ohne zwei wichtige Spielerinnen auskommen, was die Chancen deutlich reduziert. Wer regelmäßig WNBA folgt, sollte Clark und Mitchell beobachten, um die aktuelle Form beider Teams einzuschätzen.