Erste Eindrücke: So laufen die NFL-Rookies 2026
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Erste Eindrücke: So laufen die NFL-Rookies 2026

Der Offseason der NFL macht gerade Pause, bis die Trainingscamps Ende Juli starten. Doch die Rookies der Drafts-Klasse 2026 haben bereits ohne Ausrüstung erste Chancen bekommen, sich zu beweisen. Unsere Reporter haben alle 32 Erstrunden-Picks verfolgt. Hier ist der Status quo.

Bei den Las Vegas Raiders zeigt sich Fernando Mendoza, QB aus Indiana, als fleißiger Worker mit guter Leadership. Die Raiders lassen den Rookie bislang überwiegend mit zweiter und dritter Mannschaft trainieren und haben Zeit für seine Anpassung ans nächste Level. Mendoza findet offene Receiver zuverlässig, kämpft aber noch mit der Spielweise von Under Center und der richtigen Footwork. Mit Kirk Cousins als erfahrenem Veteran im Kader sieht Las Vegas keinen Druck, Mendoza zu überstürzen.

David Bailey von den New York Jets springt sofort ins Auge. Der Edge Rusher von Texas Tech hat explosive First-Step-Quickness, muss aber noch an seiner Run Defense arbeiten und lernen, mit Kraft im Pass Rush zu bestehen. Lineman Olu Fashanu fasst es zusammen: Bailey wurde born um Edge Rusher zu sein.

Jeremiyah Love bei den Arizona Cardinals ist noch nicht in vollem Einsatz. Der RB von Notre Dame trainiert erst in Shorts, doch die Reaktionen seiner Teamkollegen sprechen Bände. Love hatte Snaps mit erster und zweiter Mannschaft. Marvin Harrison Jr. nennt ihn ein "sweet new car". Linebacker Mack Wilson Sr. sagte schlicht: "Er hat es, der Kerl ist gesegnet." Tight End Trey McBride war noch prägnanter: "Jeremiah ist ein Stud."

Carnell Tate von den Tennessee Titans begeistert mit sauberer Route Running und konsistenten Catches. Der WR von Ohio State war besonders in den offenen OTAs auffällig und erreichte dreimal die Endzone. Cornerback Alontae Taylor beschreibt ihn als hochgradig poliert für einen Rookie und verspricht, dass Tate an Spieltagen sehr unterhaltsam wird.

Arvell Reese, LB/Edge der New York Giants aus Ohio State, sieht einfach aus wie ein NFL-Linebacker. Mit 6-Foot-4 und 241 Pfund sticht er auf dem Feld heraus. Beeindruckend ist seine Coverage-Fähigkeit und wie er mit Running Backs mithalten kann. Pro Bowl Edge Rusher Brian Burns war überrascht von dieser Dimension seines Spiels. Die Giants freuen sich auch, wie Reese mit der mentalen Last des Springs umgeht.

Mansoor Delane, CB der Kansas City Chiefs von LSU, verpasste das Minicamp wegen einer Schulterverletzung, zeigte aber in den freiwilligen Übungen solide Form. Wenn Training Camp startet, soll Delane als Starter fungieren und viel Einzelunterricht von Defensive Coordinator Steve Spagnuolo bekommen. Dieser sagte deutlich: "Wir alle hielten ihn für die Top Corner dieser Klasse."

Sonny Styles, LB der Washington Commanders von Ohio State, überzeugte mit seiner Closing Speed und seinem Fußball-IQ. Seine Vorbereitung und sein Verständnis des Spiels fielen Trainern und Mitspielern auf.

Die erste Offseason-Phase zeigt ein klares Muster: Die Top-Picks der 2026er Klasse haben ihre Athletik und ihre Grundfähigkeiten mitgebracht. Die großen Fragen sind jetzt, wie schnell sie sich an die Komplexität der NFL-Systeme anpassen und wie ihre Körper durch einen ganzen Trainingscamp kommen. Deutsche Fans, die diese Rookies verfolgen, sollten besonders auf Mendoza achten, da QBs am meisten medialen Raum kriegen. Aber auch Love könnte in Fantasy-Szenarien interessant werden, wenn er healthy bleibt und tatsächlich die Erwartungen erfüllt, die sein Draft-Pedigree auslöst. Die nächsten Wochen beim Training Camp werden zeigen, wer diese frühen Eindrücke bestätigt und wer unter NFL-Druck zusammenbricht.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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