Jordan Goodwin kehrt zu den Phoenix Suns zurück. Der Guard unterzeichnet einen Dreijahresvertrag über 19 Millionen Dollar, wie ESPN am Sonntag berichtete. Der Deal beinhaltet eine Player Option für die dritte Saison. Damit sichern sich die Suns innerhalb weniger Tage zwei junge Guards, die sie in der vergangenen Saison entwickelt haben. Neben Goodwin einigten sich Phoenix und Collin Gillespie ebenfalls auf Multijahr-Verträge.
Goodwin kam in der letzten Spielzeit aus dem Training Camp ins Roster der Suns, damals noch auf einem Vertrag ohne Garantie. Schnell bewies er seinen Wert als zuverlässiger Reserve. In 21 Spielen legte er im Schnitt 8,7 Punkte, 4,9 Rebounds und 2,2 Assists auf. Besonders beeindruckend war seine Defense: Mit 106 Steals pro Saison führte er das gesamte Team an. Seine Agenten von Klutch Sports, Shy Saee und Mike George, schnürten den Dreijahres-Deal am Sonntag, eine Woche nachdem Free Agents offiziell mit ihren eigenen Teams verhandeln durften.
Die bisherige Karriere von Goodwin verlief unruhig. In fünf Jahren spielte er für vier verschiedene Teams, darunter eben schon die Suns. Über alle Stationen hinweg kam er auf Durchschnittswerte von 7,0 Punkten und 4,1 Rebounds. Bei Phoenix scheint der 26-Jährige endlich Kontinuität gefunden zu haben. Das nächste große Projekt der Suns ist allerdings die Vertragsverlängerung mit Mark Williams, dem Restricted Free Agent, der bereits Interesse von anderen Teams erwartet.
Für ballports-Leser mit NBA-Interest ist Goodwins Vertrag ein Muster dafür, wie moderne Franchises junge Talente halten: nicht mit Millionenverträgen für Stars, sondern mit intelligenten Deals für roleplayer, die beweisen können, dass sie funktionieren. Goodwin zeigt, dass Geduld und die richtige Entwicklung in einem funktionierenden System für beide Seiten lohnt. Wer die Suns in dieser Saison verfolgt, sollte auf ihn achten — er könnte als Defense-Specialist und Turnover-Creator wertvoller sein als die Statistiken suggerieren.