Vrabel rechtfertigt seinen Rückzug während des Drafts
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Vrabel rechtfertigt seinen Rückzug während des Drafts

Mike Vrabel hat sich erstmals öffentlich zu seinem Fehlen am dritten Draft-Tag geäußert. Der Head Coach der New England Patriots beschrieb die Entscheidung als richtig und sprach von einem "persönlichen und privaten" Anliegen, das ihn dazu bewogen habe, sich in professionelle Hilfe zu begeben. Ziel war es laut Vrabel, seiner Familie und den Patriots "die beste Version meiner selbst" zu geben.

Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch erklärte Vrabel, wie er den Balanceakt zwischen Familie und Football bewältigt habe: "Wirklich gut. Ich schätze, dass meine Familie großartig ist. Ich liebe Jen, ich liebe die Jungs, ich liebe meine persönlichen Freunde." Danach lenkte er das Gespräch wieder auf den Football und die laufende voluntary offseason program der Patriots, die in der sechsten Woche ihrer Vorbereitung steckt.

Als Vrabel danach gefragt wurde, ob er in Zukunft wieder länger vom Team weg sein könnte, gab er eine klare Antwort: "Ich kann dir nur sagen, dass ich heute mit voller Kraft dabei bin. Ich konzentriere mich auf den heutigen Tag und die Aufregung, die wir bisher aufgebaut haben." Der Patriots-Coach betonte zudem, dass er sich bereits mit seinen Spielern zu der Situation geäußert habe, als die voluntary offseason am 20. April startete.

Einige Wochen zuvor, Anfang April, hatte die New York Post Fotos veröffentlicht, die Vrabel und die damalige Athletic-Reporterin Dianna Russini zusammen in einem Resort zeigten, wenige Tage bevor die NFL ihre League Meetings in Phoenix abhielt. Beide sind verheiratet. Russini reichte daraufhin am 14. April ihren Rücktritt ein.

Auf die Frage, wie sehr ihn die Situation abgelenkt habe, antwortete Vrabel: "Wir alle müssen mit Dingen umgehen, die außerhalb von hier passieren. Mein Fokus und offensichtlich die Leidenschaft, die ich für diesen Job habe, sind das Wichtigste im Moment. Das ist eine großartige Gelegenheit."

Ballports-Take: Vrabel signalisiert damit, dass er die unmittelbare Krise überstanden hat und sich wieder voll auf seinen Job konzentriert. Für Patriots-Fans ist das wichtige Nachricht, denn ein abgelenkter Head Coach hilft niemanden. Wie lange die Aufmerksamkeit des Teams auf die sportlichen Inhalte gerichtet bleibt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Patriots haben genug mit ihrer Neubewertung zu tun, da braucht es einen fokussierten Coach an der Seitenlinie.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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