Terry Don Phillips, Dabo Swinneys Förderer bei Clemson, ist tot
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Terry Don Phillips, Dabo Swinneys Förderer bei Clemson, ist tot

Terry Don Phillips ist tot. Der langjährige Athletic Director von Clemson starb am Dienstag im Alter von 78 Jahren. Er hatte sich in einem Hospiz befunden, nachdem bei ihm vor über einem Jahrzehnt Demenz diagnostiziert worden war. Phillips war die Schlüsselfigur hinter Clemsons Aufstieg zur College-Football-Eliteschule. Er holte Dabo Swinney als Head Coach, damals noch mit einer Bilanz von 19 Siegen und 14 Niederlagen. Das hätte schiefgehen können. Nach einer 6-6-Saison mit einer Heimniederlage gegen South Carolina dachte Swinney, er würde entlassen. Stattdessen wartete Phillips in seinem Büro auf ihn.

"Ich dachte, ich bin raus", erzählte Swinney Jahre später auf den ACC-Medientagen im August. "Und dann sagt mir Terry Don Phillips, wie sehr er an mich glaubt." Phillips sagte zu ihm: "Es wird viel Kritik geben, viel Gerede. Aber ich möchte, dass du weitermachst. Ich will dass du weißt, ich stehe hinter dir. Ich glaube jetzt noch mehr an dich als damals, als ich dich eingestellt habe." Diese Unterstützung in einem kritischen Moment prägte alles, was folgte. Swinney führte Clemson zu nationalen Meisterschaften 2016 und 2018 und steht aktuell bei einer Bilanz von 187 Siegen und 53 Niederlagen an der Clemson-Seitenlinie.

Phillips war zehn Jahre lang Athletic Director in Clemson. In dieser Zeit gewann die Universität 13 ACC-Meisterschaften in acht verschiedenen Sportarten, darunter fünf Titel in Frauensportarten. Clemsons Sportprogramme erreichten insgesamt 57 Top-25-Platzierungen bei nationalen Rankings, 37 davon in den Top 20 und 14 in den Top 10. Neben Swinney verpflichtete Phillips auch Brad Brownell als Männer-Basketball-Coach, Mike Noonan im Männer-Soccer und Eddie Radwanski bei den Frauensoccer. Brownell ist mittlerweile der erfolgreichste Basketball-Coach der Clemson-Geschichte.

Ballports-Take: Phillips repräsentiert eine unterschätzte Figur im College-Sport. Der Athletic Director, nicht der Coach, trifft oft die entscheidenden Personalentscheidungen. Swinneys Erfolgsgeschichte zeigt, wie wichtig das Vertrauen von oben ist. Deutsche College-Football-Fans, die dem ACC folgen, verlieren damit eine historische Figur. Seine Fähigkeit, die richtigen Trainer zur richtigen Zeit zu holen und dann auch hinter ihnen zu stehen, machte Clemson zu einer der konsistentesten Powerhouse-Programme des letzten Jahrzehnts. Das ist ein Lehrstück für strukturelle Stabilität.

Originalquelle: ESPN / CFBOriginal lesen →
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