NBA Finals: Fan erhält Lebenslange Sperre wegen Selfie-Stunt
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NBA Finals: Fan erhält Lebenslange Sperre wegen Selfie-Stunt

SAN ANTONIO - Während der vierten Phase von Spiel 1 der NBA Finals kam es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall, der die Partie zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs unterbrach. Ein Fan lief mit seinem Handy in der Hand aufs Feld des Frost Bank Center, um ein Selfie mit Spurs-Star Victor Wembanyama zu schießen. Das war sein großer Fehler. Die NBA sperrte ihn daraufhin lebenslang aus allen ihren Arenen, wie ein Sprecher der Liga am Donnerstag mitteilte.

Der Vorfall ereignete sich mit noch 6:28 Minuten auf der Uhr und die Knicks führten mit 92:86 Punkten. Der Mann stellte sich direkt vor Wembanyama und Knicks-Center Mitchell Robinson auf der Drei-Punkte-Linie auf und versuchte, das Handy hochzuhalten. Zwei Security-Mitarbeiter drängten ihn schnell beiseite, bevor das Foto entstehen konnte. Ein zweiter Mann, der eine Rolle bei der Aktion gespielt hatte, erhielt ebenfalls eine lebenslange Sperre. Aufnahmen zeigen Wembanyama verwirrt lächelnd auf das Handy blickend, während der Fan sich nähert.

Wembanyama selbst war überrascht von der ganzen Sache. "Ich bin noch nie in so einer Situation gewesen", sagte der Spurs-Star. "Ich wusste nicht, wie ich reagieren soll. Es hat mich fast genauso überrascht wie damals, als eine Fledermaus über das Spielfeld flog", bezog er sich auf einen Januar-2024-Auftritt gegen die Minnesota Timberwolves.

Der Spielfluss kam nicht nur durch den Fan durcheinander. Kurz vorher hatte Spurs-Guard Dylan Harper den Ball unter Druck von Knicks-Forward Mikal Bridges verloren. Die Schiedsrichter konnten nicht feststellen, welches Team den Ball zuletzt hatte, also ordneten sie einen Sprungball in der Mitte an. Wembanyama setzte sich durch und das Spiel ging weiter. Die Knicks gewannen die Partie am Ende mit 105:95.

Spurs-Coach Mitch Johnson spielte den Zwischenfall herunter. "Ich denke, das war überhaupt kein großes Ereignis", sagte er. "Die Security hat ihn rausgebracht und alle sind zum nächsten Play übergegangen."

Ballports-Take: Der Vorfall zeigt, wie schnell eine Laune oder ein Social-Media-Gedanke zu ernsthaften Konsequenzen führt. Eine Lebenssperre aus der NBA ist keine leichte Strafe und unterstreicht, wie wichtig der Liga die Sicherheit und der Respekt vor den Spielern sind. Wembanyama hat die Situation mit Humor genommen, was für seinen Charakter spricht. Für deutsche Fans, die die Spurs oder Wembanyama verfolgen, ist das eher eine Anekdote am Rande der großen Finals-Geschichte als etwas, das sportlich relevant wäre.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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