Oregon verklagt Spieler wegen ausstehender Transfergebühr
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Oregon verklagt Spieler wegen ausstehender Transfergebühr

Die University of Oregon geht vor Gericht gegen Dakoda Fields vor. Der Defensive Back hatte zwei Saisons bei den Ducks verbracht, bevor er im Januar zu Oklahoma wechselte. Nun fordert die Universität 10.000 Dollar von ihm ein, nachdem Fields eine Frist verpasst hat.

Die beiden Parteien hatten sich auf einen Deal geeinigt: Fields sollte 39.882 Dollar an Oregon zahlen, um sich von seinem Vertrag mit der Schule freizukaufen. Im Gegenzug bot die Universität ihm einen Rabatt an. Wenn Fields bis zum 20. April nur 29.882 Dollar zahlte, würde Oregon auf die restlichen 10.000 Dollar verzichten. Fields verpasste die Deadline. Jetzt läuft die volle Summe wieder, und Oregon fordert zumindest die 10.000 Dollar, die seit dem 21. April ausstehen, plus Zinsen und Anwaltskosten.

Fields war einer der Top-Prospects als Cornerback aus Compton, Kalifornien. Bei Oregon redshirtete er 2024 und spielte danach in drei Spielen. Der Fall zeigt ein wachsendes Problem im College Football: Schulen nutzen zunehmend Klagen, um Spieler zur Rechenschaft zu ziehen, die ihre NIL-Verträge nicht erfüllen oder das Team verlassen. Georgia verklagte Damon Wilson auf 390.000 Dollar, nachdem er zu Missouri ging. Cincinnati verlangte von Brendan Sorsby 1 Million Dollar für seinen Transfer zu Texas Tech. Duke forderte sogar 8 Millionen Dollar von Darian Mensah, als dieser zu Miami wechseln wollte, bevor ein Vergleich erreicht wurde. Washington drohte Demond Williams mit einer Klage, aber er entschied sich daraufhin, bei den Huskies zu bleiben.

Ballports-Take: Der Fall Fields ist ein Lehrstück für die finanzielle Komplexität des modernen College Football. NIL-Deals sind theoretisch unverbindlich, doch wenn Schulen spezifische Bedingungen an Transfers knüpfen, wird es juristisch kompliziert. Für deutsche Fans relevant: Solche Szenen zeigen, wie kommerzialisiert und litigativ die NCAA-Welt ist, während die GFL und ELF deutlich weniger von solchen Machtkämpfen geprägt sind. Fields' Fehler könnte andere Spieler abschrecken, bei Transfer-Deals zu blufffen.

Originalquelle: ESPN / CFBOriginal lesen →
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