Layton von Brandt hat sich für Auburn entschieden. Der 6-Fuß-6-Zoll große und 265 Pfund schwere Offensive Tackle aus Middletown, Delaware, gab sein Commitment am Montagmorgen über Rivals.com ab und wählte die Tigers vor Notre Dame, Florida und Penn State. Damit sichert sich Auburns neuer Head Coach Alex Golesh einen Spieler, der laut ESPN der sechstbeste Offensive Tackle der 2027er-Klasse ist und gleichzeitig der höchstbewertete Rekrut aus Delaware seit Beginn der ESPN-Recruiting-Ära 2006.
Von Brandt steht an Position 40 in der SC Next 300 und hat damit sogar Chris Godwin überholt, den späteren Super-Bowl-Champion und All-Big-Ten-Wide-Receiver, der 2014 auf Rang 159 rangierte. Der Middletown-Schüler war ursprünglich seit November 2024 an Penn State gebunden, verließ die Nittany Lions aber nach der Entlassung von Coach James Franklin im Oktober. Danach besuchte er Auburn, Florida, Notre Dame, Penn State, Tennessee und Virginia Tech, bevor er sich letztlich für die Tigers entschied.
Wie von Brandt ESPN im Frühjahr erklärte, spielte Auburns Offensive Coach Tyler Hudanick eine entscheidende Rolle. Hudanick rufe ihn zweimal pro Woche an, um über Football und das Leben zu sprechen. Bei seinem Visit habe es sich special angefühlt, ein Ort, an dem von Brandt sein wolle. Golesh hatte Auburn erst im Dezember von South Florida übernommen und baut seine Rekruten-Klasse jetzt gezielt auf. Mit von Brandt hält Auburn nun vier SC-Next-Commits in Golehs Debüt-Klasse, drei davon in den Top 100.
Die Tigers hatten im vergangenen Monat bereits einen späten Run gemacht und Four-Star-Running-Back Myson Johnson-Cook vor Miami gewonnen, der ESPN als Nummer 34 des gesamten Jahrgangs bewertet. Von Brandt ist ein mehrjähriger Starter an der Appoquinimink High School in Delaware und derzeit der Top-300-Prospect aus seinem Bundesstaat.
Ballports-Take: Für deutsche Auburn-Fans ist das eine gute Nachricht. Golesh baut schnell eine schlagkräftige Offensive auf, und ein Top-6-Tackle könnte langfristig ein Game-Changer sein. Von Brandts Committed für Auburn zeigt, dass der neue Coach die richtigen Botschaften vermittelt, auch wenn er noch keine etablierte Rekruten-Pipeline mitbringt. Das Bauen von Offline-Beziehungen durch regelmäßige Anrufe zahlt sich aus. Wer Auburn die nächsten Jahre verfolgen will, sollte diese Recruiting-Erfolge im Hinterkopf haben, denn sie deuten an, dass Golesh genug Talent zusammenbringt, um schnell wettbewerbsfähig zu werden.