RB-Ranking 2026: Robinson und Gibbs führen die Elite an
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RB-Ranking 2026: Robinson und Gibbs führen die Elite an

Die NFL-Saison 2026 steht vor der Tür, und ESPN hat wieder getan, was die Liga jedes Jahr erwartet: Executives, Trainer und Scouts wurden befragt, um die besten Spieler an elf verschiedenen Positionen zu ranken. Beim Running Back gibt es in diesem Jahr eine klare Antwort auf die Frage, wer derzeit die Spitze anführt.

Bijan Robinson von den Atlanta Falcons sichert sich den ersten Platz, allerdings mit knappem Vorsprung. Der 24-Jährige setzte sich gegen Jahmyr Gibbs durch, obwohl Gibbs von den Detroit Lions fast genauso viele Stimmen für Platz eins erhielt. Robinson gewann die Abstimmung mit einem Composite-Durchschnittswert von 1,78. Der Grund liegt vor allem in seiner Gesamtleistung der vergangenen Saison: Robinson führte die gesamte NFL mit 2.498 Yards from Scrimmage an und brach damit den Franchise-Rekord der Falcons von William Andrews aus dem Jahr 1983 (2.176 Yards). Nur Andrews und Julio Jones gelang es zuvor, bei den Falcons in dieser Kategorie die Liga anzuführen.

Was macht Robinson so bemerkenswert? Ein NFC-Executive beschreibt es so: "Bijan ist einfach dynamischer als der Rest des Feldes, wenn es darum geht, positive Läufe zu schaffen, obwohl die Offensive Line scheitert." Die Kombination aus Beweglichkeit, Fußarbeit und Agilität macht ihn unberechenbar. Seine Größe zeigt sich in der Physis, und obwohl Gibbs möglicherweise die höchste Top-End-Geschwindigkeit hat, erzeugt Robinson immer noch explosive Plays und Touchdown-Runs. Seine 820 Receiving Yards bei 79 Catches zeigen zudem, dass er nicht nur ein Power-Runner ist. Ein anderer Executive betont: "Bei Routes, Hands und Pass Protection ist er Elite."

Gibbs bleibt dicht dahinter. Der Lions-RB, ebenfalls 24 Jahre alt, rangiert auf Platz zwei und könnte die Voting-Dynamik schnell ändern. Beide Spieler werden in den kommenden Jahren den RB-Markt neu definieren, nachdem die Position lange unter Druck stand. Noch vor drei Jahren diskutierten Top-Running-Backs über die schwache finanzielle Lage ihrer Position. Das hat sich geändert: Zwischen 2024 und 2025 unterzeichneten Christian McCaffrey und Saquon Barkley Verträge im Wert von 19 beziehungsweise 20,6 Millionen Dollar pro Jahr. In diesem Offseason kassierten drei weitere Backs Deals zwischen 14 und 16 Millionen Dollar jährlich.

Ein AFC-Executive erklärt den Trend so: "Ich glaube, die Wide-Receiver-Gehälter sind so verrückt geworden, dass Teams anfangen zu akzeptieren, dass man einen super talentierten Back mit Pass-Catching-Fähigkeiten bekommen kann, statt dessen." 17 oder 18 Millionen Dollar pro Jahr für so einen Spieler klingt mittlerweile rational. Die moderne NFL bevorzugt Flexibilität und Vielseitigkeit, und genau das liefern Robinson und Gibbs.

Für deutsche Fans, die sich mit Fantasy Football oder der NFL beschäftigen, wird es spannend zu beobachten, wie sich diese beiden 24-Jährigen in den nächsten Jahren entwickeln. Robinson ist derzeit the Safe Pick mit bewährtem Output, aber Gibbs könnte jederzeit explodieren und die Voting-Mechanik umstoßen. Beide spielen in starken Offensive Systems (Falcons-Playcalling versus Lions-Passing-Game), was ihre Werte beeinflusst. Wer Robinson oder Gibbs in einem Mock Draft zu fassen bekommt, sichert sich aktuell einen Premium-Spieler ohne die üblichen WR-Preise zahlen zu müssen.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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