Lions und Eagles profitieren von der 2026er NFL-Schedule
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Lions und Eagles profitieren von der 2026er NFL-Schedule

Die NFL hat ihren Spielplan für 2026 veröffentlicht, und damit beginnt die konkrete Vorbereitung auf die Fantasy-Football-Saison. Ein Blick auf den Schedule zeigt schnell: Nicht alle Teams haben es gleich leicht. Einige Offenses erwarten deutlich angenehmere Gegner als andere, und das hat direkte Auswirkungen auf die Wertigkeit einzelner Spieler in Fantasy Drafts.

Detroit Lions haben den mit Abstand angenehmsten Fahrplan. Kein einziger Gegner in ihrem Schedule gehört zu den Top-10-Defenses der Liga. Die schwierigsten Matchups sind die Green Bay Packers, Tampa Bay Buccaneers und New England Patriots. Darüber hinaus warten attraktive Gelegenheiten gegen die Miami Dolphins, Arizona Cardinals, Atlanta Falcons, Buffalo Bills, Tennessee Titans, New York Giants und New Orleans Saints. Das ist für Detroits Fantasy-relevante Spieler eine hervorragende Nachricht. Jahmyr Gibbs profitiert besonders davon. Er muss sich die Carries nicht mehr mit David Montgomery teilen und hat damit einen starken Fall für die Nummer eins im Overall Pick in Fantasy Drafts. Dahinter runden die Minnesota Vikings, Philadelphia Eagles, Houston Texans und Baltimore Ravens die Top Five der einfachsten Schedules ab.

Bei den Fantasy Playoffs in den Wochen 15 bis 17 haben die Washington Commanders, New Orleans Saints und Arizona Cardinals die angenehmsten Aufgaben.

Das komplette Gegenteil erleben die Arizona Cardinals. Fast ein Viertel ihrer Spiele geht gegen die Elite-Defenses der Los Angeles Rams und Seattle Seahawks. Weil die NFC West gegen die AFC West antritt, müssen sich die Cardinals zusätzlich mit erstklassigen Verteidigungen der Denver Broncos, Los Angeles Chargers und Kansas City Chiefs herumschlagen. Hinzu kommt noch ein kniffliges Matchup gegen Philadelphia. Ein paar attraktive Gegner sind dabei, allen voran die Washington Commanders und Las Vegas Raiders. Der reguläre Saisonplan ist für Arizona brutal, die Fantasy-Playoff-Wochen sehen aber deutlich freundlicher aus mit den New York Jets, Saints und Raiders. Jeremiyah Love und Trey McBride, beide mit großem Volumen, sollten das kompensieren können. Weniger hilfreich ist das für die Receiver Marvin Harrison Jr. und Michael Wilson. Die Carolina Panthers, Bills, Jacksonville Jaguars und Chargers komplettieren die fünf unangenehmsten Schedules. In den Fantasy Playoffs wird es für die Eagles, Seahawks und San Francisco 49ers besonders eng.

Ballports-Take: Für deutsche Fantasy-Football-Manager ist das klare Mitteilung: Jahmyr Gibbs steigt in der Draft-Priorität deutlich. Ein Running Back, der nicht nur talent- und volumenmäßig vorne dabei ist, sondern auch noch einen Traumplan gegen schwache Defenses vor sich hat, wird nicht oft genug bewertschätzt. Bei den Cardinals hingegen sollte man trotz guter Namen nicht blind zugreifen. Marvin Harrison Jr. hat Klasse, aber zehn bis elf schwere Wochen sind ein faktisches Risiko, das man im Draft mit einem Platz später durchaus einpreisen kann.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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