Seattle empfängt Portland nach Leites 32-Punkte-Show
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Seattle empfängt Portland nach Leites 32-Punkte-Show

Die Portland Fire (8-12, 2-5 Western Conference) reisen zu den Seattle Storm (5-16, 0-11 Western Conference). Anpfiff ist Samstag um 21 Uhr EDT. Das Spiel findet statt, nachdem Carla Leite die Fire fast zum Sieg geführt hat. Mit 32 Punkten war sie die Hauptakteurin im 124-123-Overtime-Drama gegen die Washington Mystics, doch am Ende reichte es nicht ganz.

Die Storm stecken in einem massiven Loch gegen Conference-Gegner fest. Keine Sieg gegen westliche Teams, 0-11 die Bilanz. Noch kritischer: In Spielen die sich auf wenige Punkte zugespitzt haben, gewinnt Seattle praktisch gar nicht, 0-2 in dieser Kategorie. Die Fire hingegen haben immerhin zwei Siege in der Western Conference, doch auch sie sind im Sinkflug, zuletzt 2-8 in den letzten zehn Spielen.

Die Statistiken deuten auf zwei Offensiven die beide Probleme haben. Seattle wirft im Schnitt nur 80,4 Punkte pro Spiel, mehr als elf Punkte weniger als Portland zulässt. Portland wiederum trifft mehr Dreier, 9,6 pro Partie, aber Seattle erlaubt weniger davon. Das erste Aufeinandertreffen am 18. Juni gewann Portland deutlich mit 94-89. Damals führte Bridget Carleton die Fire mit 24 Punkten an, während Dominique Malonga für Seattle 28 zeigte.

Bei Seattle trägt Flau'jae Johnson das Team im Schnitt mit 12,8 Punkten und 5,3 Rebounds. Malonga hat in den letzten zehn Spielen ihre Form gefunden und legt 16,5 Punkte und 7,5 Rebounds auf. Für Portland ist Carleton mit 13,8 Punkten und 1,6 Steals pro Spiel der Anker, Leite zeigt in der jüngsten Reihe solide Zahlen: 14,5 Punkte und 40,2 Prozent Feldwurfquote über zehn Spiele.

Die letzten zehn Spiele zeigen das Ausmaß der Krise bei beiden Teams. Die Storm schießen zwar ganz anständig mit 45,4 Prozent, aber ihre Gegner werfen mit 92,0 Punkten durchschnittlich deutlich mehr rein. Portland sieht ähnlich aus: 42,3 Prozent eigene Quote, aber gegnerische Teams legen durchschnittlich 99,5 Punkte auf. Bei Portland könnte Sania Feagin fraglich sein (Coach's Decision, day to day), Karlie Samuelson hat Fingerprobleme.

Das wird ein Spiel zwischen zwei Teams die defensiv kämpfen und eigentlich weder sich noch ihren Fans Mut machen kann. Portland muss seinen Turnover-Haushalt im Griff behalten, das ist historisch ihre Stärke, Portland gewinnt, wenn sie weniger Ballverluste als der Gegner haben. Seattle braucht einen Sieg gegen die Conference dringend, um aus dieser furchtbaren 0-11-Serie auszubrechen. Leite hat bewiesen dass sie punkten kann, aber reicht das gegen eine Defense die zuletzt einfach jeden schießen lässt?

Für deutsche Basketball-Fans interessant: Das ist WNBA im Turbulenz-Modus, beide Teams kämpfen ums Überleben. Leite war bei ihrer 32-Punkte-Performance kurz davon entfernt, Portland alleine zurück in die Erfolgsspur zu schießen. Solche Leistungen können in einem Team mit wenigen Gewinn-Optionen zum Wendepunkt werden. Seattle hingegen muss dringend zeigen, dass die 0-11 kein Muster ist, sondern ein Ausrutscher.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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