Die Indiana Fever stellen gleich drei Spielerinnen in die Starting Five des WNBA All-Star Games 2026. Aliyah Boston im Center, Caitlin Clark und Kelsey Mitchell als Guards, alle drei wurden von den Fans, Spielerinnen und Medien gewählt. Das Spiel findet am 25. Juli in Chicagos United Center statt.
Neben den Fever haben auch die Minnesota Lynx und die Dallas Wings mehrere Starterinnen. Bei den Lynx beginnen Natasha Howard und Rookie Olivia Miles, bei den Wings starten Guard Paige Bueckers und Forward Jessica Shepard. Die restlichen vier Startplätze gehen an A'ja Wilson (Las Vegas Aces), die vierfache MVP, Breanna Stewart (New York Liberty) mit zwei MVPs, sowie Gabby Williams (Golden State Valkyries).
Die Abstimmung war ein dreistufiger Prozess: 50 Prozent der Stimmen kamen von den Fans, jeweils 25 Prozent von den Spielerinnen und einer Medienjury. Alle drei Gruppen reichten je einen Wahlzettel ein mit vier Guards und sechs Frontcourt-Spielerinnen. Die Scores wurden gemittelt, die besten vier Guards und sechs Frontcourt-Spielerinnen wurden zu Startern. Die 12 Reserves werden in der kommenden Woche verkündet, ausgewählt von den Head Coaches, die je drei Guards, fünf Frontcourt-Spielerinnen und vier Spielerinnen jeglicher Position wählen können.
Eine Besonderheit in diesem Jahr: Statt dass die beiden Top-Abstimmungsergebnisse wie seit 2018 als Captains fungieren und ihre Teams zusammenstellen, übernehmen zwei WNBA-Legenden die Rolle. Cynthia Cooper, vierfache Championin mit den Houston Comets und zweifache MVP, und Teresa Weatherspoon, die den größten Teil ihrer Karriere bei den New York Liberty spielte, treten als Honorary General Managers auf. Sie wählen aus dem Pool aller 22 All-Stars ihre Rosters aus. Diese Regeländerung ist Teil der 30-Jahr-Feier der Liga. Beide Legenden haben auch als Coaches in der WNBA gearbeitet.
Für deutsche Basketball-Fans ist das All-Star Game ein seltenes Highlight, um die absolute Top der WNBA zu sehen. Caitlin Clark bleibt die Spielerin, die das meiste Interesse hierzulande generiert, besonders seit ihrer Draft-Zeit 2024. Die Tatsache, dass drei Fever-Spielerinnen gemeinsam starten, zeigt die aktuelle Stärke Indianas. Das Spiel auf ABC ist auch in Europa schwer zu verfolgen, doch für alle, die sich mit amerikanischem Basketball beschäftigen, lohnt sich die Recherche nach Highlights.