Clark spielt trotz Übelkeit – Fever bremsen Dream
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Clark spielt trotz Übelkeit – Fever bremsen Dream

INDIANAPOLIS – Die Indiana Fever haben sich aus einer Krise gespielt. Nach zwei Niederlagen in Folge besiegten sie die Atlanta Dream 83:71 und zeigten dabei ihre beste Defensive der Saison. Caitlin Clark kam allerdings nicht ganz gesund durch die Partie. Bei Halbzeit war der Fever-Star so übel, dass sie sich übergeben musste. Im Flur zur Pressekonferenz hielt sie sich ein weißes Handtuch vor den Mund, ihre Stimme klang heiser. "Ich habe so lange nicht mehr gespuckt", sagte Clark später. "Aber danach fühlte ich mich leicht. Ich bin in der zweiten Halbzeit herumgerannt und mir ging es gut." Am Ende des Spiels stand für die Fever-Ikone eine Bilanz von 17 Punkten, acht Assists und sieben Rebounds zu Buche.

Die Niederlage gegen Portland am Montag war der Tiefpunkt einer turbulenten Woche gewesen. Dazu kam ein hitziger Austausch zwischen Clark und Trainerin Stephanie White an der Seitenlinie. Im Anschluss trafen sich die Spielerinnen zu einer Teamaussprache, um die Probleme direkt anzugehen. Diese ehrliche Debatte zahlte sich sofort aus. Kelsey Mitchell, die am Donnerstag 25 Punkte erzielte, war begeistert von der neuen Energie. Sie überschritt nebenbei auch die Marke von 5.000 Karriere-Punkten. "Kultur ist das Wichtigste", sagte Mitchell. "Wenn man schwierige Gespräche führt und echte Arbeit leistet, bekommst du Tage wie diesen. Talent bringt dich hin, aber Team-Zusammenhalt hält dich dort." Die Fever (5-4) ließen die Dream zu nur 29 Punkten in der ersten Halbzeit kommen. Atlanta schoss nur 34,3 Prozent und war 6 von 21 Versuchen von der Dreierlinie entfernt. Für Trainerin Stephanie White war das Spiel ein Beleg für neue Aggressivität: "Unsere Aktivität gefällt mir. Wir haben zuerst zugeschlagen. Wir waren der Angreifer, präsent, antizipierend. Sie haben unsere Energie gespürt. Unser Kampfgeist war so gut wie noch nie dieses Jahr."

Das Spiel war gleichzeitig Indianas Auftakt in der Commissioner's Cup Saison. Atlanta hatte bereits ein Cup-Spiel gewonnen (91:75 gegen Connecticut). Die Fever sind Titelverteidiger des Cups und hatten die Dream 2025 in der ersten Playoff-Runde eliminiert. Angel Reese, Dream-Center und eines der großen Namen der Liga, wurde schon bei den Vorstellungen ausgepfiffen. Rhyne Howard kam auf acht Punkte, Allisha Gray, Eastern Conference Player of the Month, auf 13 Punkte. Beide blieben deutlich unter ihren Saisonwerten.

Ballports-Take: Für Caitlin-Clark-Fans war das ein wichtiges Statement. Die Fever zeigen, dass sie nach schwierigen Wochen zusammenrücken können und nicht auseinanderfallen. Clark spielte trotz körperlicher Probleme – das ist die Mentalität, die Meister auszeichnet. Die Defensive war beeindruckend, und wenn Indiana diese Leistung halten kann, werden sie in den Playoffs wieder eine Rolle spielen. Spannend wird, ob die Team-Chemie jetzt tatsächlich hält oder ob es weitere Tiefs gibt.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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