Mitchell führt Fever zum Sieg gegen Dream
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Mitchell führt Fever zum Sieg gegen Dream

Die Indiana Fever haben ihren Titel in der Commissioner's Cup verteidigt. Mit einem 83:71-Erfolg gegen die Atlanta Dream zeigten die Fever am Donnerstag, dass sie auch in diesem Jahr ein Team sind, das man rechnen muss. Kelsey Mitchell war dabei die Hauptfigur. Sie traf 25 Punkte und versetzte Atlanta mit einem 11-Punkte-Lauf im dritten Viertel den entscheidenden Schlag. Mitchell war dabei extrem effizient, 11 von 15 Würfe trafen ihr Ziel. Mit diesem Spiel erreichte sie auch einen persönlichen Meilenstein: Sie trat dem Elite-Klub der 5000-Punkte-Spielerinnen in der WNBA bei.

Die Fever waren insgesamt defensiv dominant an diesem Abend. Mit nur 71 Punkten gaben sie dem Dream einen Saisonrekord-Tiefstwert auf. Das war beeindruckend, wenn man bedenkt, dass Indiana vor dem Spiel im Schnitt knapp 89 Punkte pro Partie zuließ. Aliyah Boston steuerte 19 Punkte hinzu und war mit sieben Rebounds und drei Blocks eine wichtige Kraft auf beiden Seiten des Platzes. Caitlin Clark, die in dieser Woche nach einer Seitenlinien-Kontroverse mit Coach Stephanie White im Fokus stand, antwortete auf dem Platz. Sie sammelte 17 Punkte, acht Assists und sieben Rebounds.

Atlanta brauchte eine Pause von der Niederlage. Die Dream waren lange Zeit im Spiel, kamen zurück von einem 38:29-Rückstand zur Halbzeit und übernahmen sogar die Führung mit 43:42, nachdem Naz Hillmon von draußen traf. Doch dann kam der Moment, auf den White wartete. Sie nahm eine Auszeit. Nach dem Timeout folgte ein Block von Aliyah Boston, der zu einem einfachen Korb führte. Clark versenkte kurz darauf ihren zweiten Dreier, Mitchell legte nach einem Block von Lexie Hull nach. In diesem Moment war das Spiel entschieden. Mitchell zog allein durch und baute die Fever-Führung auf 58:43 aus. Für die Dream war es ein schwerer Abend trotz respektabler Leistungen von Allisha Gray und Jordin Canada mit je 13 Punkten. Angel Reese, Clarks Rivalin aus ihrer College-Zeit, kam auf 11 Punkte und 10 Rebounds.

Ballports-Take: Für deutsche Fans, die die Fever verfolgen, ist das eine beruhigende Botschaft nach einer turbulenten Woche. Clark und White scheinen nach der Team-Versammlung am Montag wieder auf einer Linie zu sein, was für Indianas Chancen entscheidend sein wird. Mitchell zeigt, dass diese Fever nicht nur auf Clark angewiesen sind, um zu gewinnen. Gleichzeitig signalisiert die Defense-Performance, dass die Mannschaft unter Druck liefern kann. Wer Fever und auch Clark im Auge behalten will, sollte die nächsten Spiele genau verfolgen, um zu sehen, ob das gegen New York am Samstag anhält.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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