Präsident Donald Trump hat zugesagt, zum NBA Finals Game 3 in der Madison Square Garden zu kommen. James Dolan, Besitzer der New York Knicks, hat ihn eingeladen und Trump sagte Ja. "Ich werde dort sein", erklärte Trump am Donnerstag. "Es könnte Montag sein. Vielleicht mache ich auch beide Spiele, Game 3 und Game 4."
Die Knicks spielen zum ersten Mal seit 1999 wieder in den NBA Finals. Sie führen die Serie gegen die San Antonio Spurs mit 1:0, bevor es am Freitag zu Game 2 nach San Antonio geht. In Game 1 holten die New Yorker einen 14-Punkte-Rückstand auf und gewannen. Es war bereits ihr 12. Sieg in Folge in diesen Playoffs. Trump hat das Spiel gesehen und war begeistert. "Sie finden einfach einen Weg zu gewinnen", sagte er über die Knicks. "Das ist ein großartiges Team. Ich bin glücklich für Jim Dolan, weil er wirklich hart daran gearbeitet hat, so ein Team aufzubauen."
Besonders beeindruckt zeigte sich Trump von Spurs-Star Victor Wembanyama. "Das ist ein großartiger Spieler. Er wird ein großartiger Spieler sein, ist es bereits. Wie man einen Kerl so bewacht, verstehe ich nicht. Er ist 2,26 Meter groß und hat einen hervorragenden Wurf." NBA-Commissioner Adam Silver bestätigte, dass Trump sehr willkommen ist. "President Trump ist ein echter New Yorker", sagte Silver. "Ich freue mich, dass ein New Yorker die Begeisterung und die Freude um diese Knicks-Mannschaft teilen möchte."
Silver hob hervor, dass dies das erste Mal seit seinem Amtsantritt 2014 sein wird, dass ein amtierender Präsident ein NBA Finals-Spiel besucht. Trump ist ein langjähriger Knicks-Fan und hat früher mehrere NBA Drafts besucht, die in der Madison Square Garden stattfanden. Er war auch einmal in einem NBA-Werbespot zu sehen. Silver betonte: "Sport ist etwas, das zeigt, was wir gemeinsam haben, nicht was uns trennt. Es schafft ein Zugehörigkeitsgefühl." Die NBA wird zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen treffen, um Trumps Anwesenheit zu gewährleisten. Game 3 am Montag wird mit Rekordkartenkaufpreisen und außergewöhnlicher Aufmerksamkeit rechnen, da New York seinen ersten Titel seit 1973 anstrebt.
Ballports-Take: Für NBA-Fans im deutschsprachigen Raum ist dieser Besuch vor allem deswegen interessant, weil er die globale Aufmerksamkeit auf die Finals lenkt. Die Knicks spielen spannend und Victor Wembanyama ist tatsächlich ein Phänomen, das man sich ansehen sollte. Wembanyaama ist 2,26 Meter groß und kann trotzdem von überall werfen, was in der NBA selten ist. Wenn die Knicks diesen Run fortsetzen und einen Titel holen, wäre das erste Mal seit 1973 eine echte Story. Deutsche Basketball-Fans sollten die nächsten Spiele verfolgen, besonders um zu sehen, wie die Spurs auf die Niederlage reagieren und wie Wembanyama sich auf der großen Bühne bewährt.