Drake Maye im zweiten Jahr: McDaniels-System soll ihm neuen Schub geben
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Drake Maye im zweiten Jahr: McDaniels-System soll ihm neuen Schub geben

Drake Maye steht vor einer wichtigen Phase seiner NFL-Karriere. Der Quarterback der New England Patriots geht in sein zweites Jahr unter Offensive Coordinator Josh McDaniels, und genau das könnte der Schlüssel zu weiterem Wachstum sein. In seiner Rookie-Saison 2024 war Maye bereits beeindruckend: 72 Prozent Completion Rate, 31 Touchdowns und nur acht Interceptions in der Regular Season machten ihn zum MVP-Runner-up. Jetzt haben die Patriots ein ganzes Offseason, um ihn noch besser in McDaniels' komplexes System zu integrieren.

Hunter Henry, der erfahrene Tight End der Patriots, betont genau diesen Punkt. "Das Unterschätzte an diesem Jahr ist, dass Drake jetzt ins zweite Jahr im System geht," sagte Henry nach den ersten freiwilligen Trainingseinheiten vor sechs Wochen. "Dieses System verlangt dem Quarterback-Position enorm viel ab. Dass er eine ganze Offseason hat, um in demselben Schema zu arbeiten und auf dem aufzubauen was er letztes Jahr gemacht hat, ich bin gespannt auf die Fortschritte die er Tag für Tag macht."

Die Erfahrung eines weiteren ehemals von McDaniels trainierten QBs unterstreicht diesen Gedanken. Brian Hoyer, der früher unter dem Coordinator spielte, erklärt den Unterschied zwischen Jahr eins und zwei sehr konkret: "Am Anfang meiner Karriere wusste ich immer das 'Was', aber das 'Warum' verstehen brauchte Zeit. Am Ende meiner Zeit mit Josh verstand ich den Grund für jeden Playcall den er brachte. Dieses Jahr wird Drake das 'Warum' bei den meisten Dingen verstehen, was ihn schneller spielen lässt bei den Progressionen." Mayes Athletik ist dabei der große Wildcard-Faktor. Hoyer sieht hier enormes Potential: "Ich dachte er hat letztes Jahr großartig gemacht zu wissen wann er sie nutzen sollte. Jetzt wird sie eine noch viel größere Waffe weil sein Gehirn schärfer wird und er weiß was zu tun ist."

Das erste Jahr war für Maye ein Wirbelsturm. Hoyer erinnert sich, dass die Patriots-Medien nach der 20-13-Niederlage gegen die Las Vegas Raiders zum Saisonstart in Frage stellten ob Maye zu viel auf den Schultern hatte. "Du musst die Mike-Punkte im Laufspiel machen, du musst die Terminologie des Playbooks lernen. Es ist wie einen Hippo zu schlucken," sagt Hoyer über McDaniels' Aussage. "Man kann nur einen Bissen auf einmal nehmen." Dass Maye vom Mai letzten Jahres bis zum Super Bowl so viel Wachstum zeigte, war laut Hoyer bemerkenswert. Jetzt baut er auf einem solideren Fundament auf.

Das sehen auch die neuen Spieler der Patriots. Fullback Reggie Gilliam traf sich mit Maye bei den freiwilligen Workouts um Schemes durchzugehen. Wide Receiver Romeo Doubs beschreibt Maye als "sehr ruhigen Typ. Sehr energisch. Alles dreht sich um Football. Das schätze ich wirklich an ihm."

Ballports-Take: Für DACH-Football-Fans ist Maye eine der spannendsten Geschichten der kommenden Saison. Ein junger QB mit Elite-Talent in seinem zweiten Jahr unter einem renommierten Playcaller könnte tatsächlich noch einen Level zulegen. Die Patriots haben trotz eines düsteren Schedules (7 der ersten 11 Spiele auswärts) Playoff-Hoffnungen und eine Win-Total von 9.5 laut DraftKings. Mayes Entwicklung ist dabei zentral. Fantasy-Spieler sollten ihn nach soliden Rookie-Zahlen auf dem Radar haben, und wer die Patriots verfolgt, sollte ab dieser Woche in den OTAs genau hinschauen wie fluent er mit McDaniels' Offense arbeitet.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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