Joe Burrow trifft seinen Kindheitshelden Kid Cudi bei Bengals-Training
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Joe Burrow trifft seinen Kindheitshelden Kid Cudi bei Bengals-Training

CINCINNATI - Joe Burrow hatte am Montagmorgen unerwartet Besuch beim Offseason-Training der Cincinnati Bengals. Kid Cudi, frisch von einem Konzert in Cincinnati, schaute vorbei um den Bengals-Quarterback und sein Team beim Aufbau für die kommende Saison zu beobachten. Dass der Rapper dort auftauchte, war allerdings längst nicht überraschend. Burrow ist seit seiner Jugend ein großer Fan von Cudi, der aus der Gegend um Cleveland stammt und Ende der 2000er Jahre seinen Durchbruch hatte. Damals war Burrow selbst noch Schüler in Südostohio.

Das Besondere an ihrer Beziehung entstand allerdings erst am Ende der Saison 2021, als Burrow sein zweites NFL-Jahr spielte. Bevor die Bengals gegen die Kansas City Chiefs im AFC Championship Game antraten, schickte Cudi dem Quarterback ein personalisiertes Lied. "Es war wie, 'Joe, hello, you need to know you got the glow, Joe', oder so ähnlich", erzählte Cudi später in einem Interview bei "Late Night with Seth Meyers". Nach dem Sieg gegen Kansas City gab Burrow Cudi sein getragenes Trikot aus diesem Spiel. In den Momenten nach dem Gewinn sprach Burrow darüber, wie surreal es für ihn war, plötzlich eine größere öffentliche Präsenz zu haben. "Das ist surreal", sagte Burrow im Januar 2022 und verriet auch, dass er vor jedem Spiel Cudis Song "New York City Rage Fest" höre. "Der Football-Teil ist es nicht so sehr. Aber das ist verrückt."

Wenige Wochen später trat Cudi bei der Super-Bowl-Party der Bengals auf, nachdem das Team gegen die Los Angeles Rams verloren hatte. Später nahm Cudi einen Track mit dem Titel "Burrow" auf, an dem Stars wie Don Toliver und Steve Aoki mitwirkten und der von Dot Da Genius produziert wurde. Für Burrow hat sich viel verändert in diesen Jahren. Wenn er fit ist, zeigt er seine Qualität auf dem Platz. Er war zweimal MVP-Finalist und wurde dreimal ins Pro Bowl gewählt. In der vergangenen Saison gingen die Bengals mit einer 6-11-Bilanz in den Playoffs unter, zum dritten Mal in Folge. Burrow fehlten neun Spiele wegen einer Rasenplatz-Verletzung am großen Zeh. Doch während die Bengals sportlich nicht zu ihrer alten Form zurückgefunden haben, ist Burrow zu einem der prominentesten Quarterbacks der NFL aufgestiegen. Sein Offseason ist voller Schlagzeilen, ob beim Kentucky Derby oder bei der Met Gala. Jetzt, im siebten Jahr seiner NFL-Karriere, zeigte Montagmorgen, dass seine starken Verbindungen zu seinen Ohio-Wurzeln weiterhin bestehen.

Ballports-Take: Für Bengals-Fans und Cincinnati-Enthusiasten zeigt sich hier eine seltene Mischung aus Authentizität und Pop-Kultur im Sport. Burrow bleibt bodenständig und bewahrt seine persönlichen Bindungen, während er gleichzeitig einer der glamourösesten Quarterbacks der Liga wird. Diese Verbindung zu seinen Wurzeln könnte auch mentale Stabilität geben, wenn die Bengals wieder zum Contender werden wollen. Fantasy-Spieler sollten Burrow nach der Knöchelverletzung des letzten Jahres genau beobachten, denn wenn er fit zurückkommt, hat er das Zeug zum QB1.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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