Die Phoenix Mercury kommen zu den Indiana Fever, nachdem sie das letzte Duell gegen Indianapolis mit 86:77 verloren haben. Kahleah Copper erzielte in dieser Niederlage 20 Punkte und führt die Mercury in die Rückserie am Mittwochabend um 19:30 Uhr EDT.
Indiana hat seine Heimstärke unter Beweis gestellt und gewann sieben der letzten neun Spiele in der Gainbridge Fieldhouse. Die Fever präsentieren sich dabei als solide Schießmannschaft: Sie treffen 46,0 Prozent ihrer Feldwürfe und liegen damit haarscharf über dem WNBA-Schnitt. Caitlin Clark führt das Team mit durchschnittlich 21,3 Punkten und 8,1 Assists an. Im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison erzielte Clark bereits 24 Punkte beim 86:77-Sieg im Juni.
Phoenix kämpft auswärts. Mit einer Bilanz von 3:7 in fremden Hallen gehört das Team zu den schwächeren Road-Teams der Liga. Allerdings zeigt sich die Mercury in den letzten zehn Spielen offensiv stabiler, wenn Copper am Ball ist. Die Guard-Forward schießt in diesem Zeitraum mit 40,3 Prozent und mittelt 17,6 Punkte sowie 4,1 Rebounds pro Partie. Alyssa Thomas stabilisiert das Team mit 14,1 Punkten, 6,7 Rebounds und starken 8,4 Assists.
Indiana konzentriert sich auf Defense: Phoenix erlaubt 85,9 Punkte pro Partie und hält Gegner auf 45,5 Prozent Feldwurfquote. Allerdings geben die Fever den Gegnern 88,9 Punkte pro Spiel auf, was Phoenix mit 82,2 Punkten kaum ausreicht. Im direkten Vergleich der letzten zehn Partien zeigt sich das Gefälle deutlich. Indiana mittelt 91,5 Punkte und liegt dabei bei 46,6 Prozent Feldwurfquote. Phoenix kommt auf 79,4 Punkte bei 42,2 Prozent.
Die Mercury müssen auf Sami Whitcomb (Knieverletzung) und Monique Akoa Makani (Oberschenkelverletzung) verzichten. Indiana hat keine Ausfallmeldungen zu vermelden.
Für deutsche Basketball-Fans ist Indiana in diesem Jahr besonders interessant: Caitlin Clark ist eine der Top-Spielerinnen der WNBA und liefert konstant spektakuläre Momente mit ihrer Trefferquote und Assists-Quote. Phoenix um Kahleah Copper wird versuchen, die Heimreise zu unterbrechen, doch die Chancen stehen nicht gut gegen eine Mannschaft, die zu Hause dominiert und deutlich effizienter spielt.