Louisville räumt ab, Kentucky holt Schützen-Superstar
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Louisville räumt ab, Kentucky holt Schützen-Superstar

Die großen Namen des College-Basketball-Transfermarktes sind platziert. Milan Momcilovic zu Kentucky, Flory Bidunga zu Louisville, und dahinter noch eine Handvoll spektakulärer Wechsel, die die kommende Saison prägen werden. Zeit, Bilanz zu ziehen: Wer hat richtig gedealt, wer hätte mehr tun müssen?

Milan Momcilovic war vor seinem Wechsel zu Kentucky die Nummer eins in den Transfer-Rankings. Der 2,03-Meter-Schütze führte die gesamte NCAA in der Drei-Punkte-Quotenan: 48,7 Prozent traf der frühere All-Conference-Spieler von außen. Dazu kam noch der dritte Platz in absoluten Dreier pro Spiel mit 3,7. Mark Pope, Kentuckys Trainer, baut seine besten Offensiven auf präzise Drei-Punkte-Shooting auf hohem Volumen auf. Momcilovic passt perfekt in diesen Plan. Mit den neuen Point Guards Zoom Diallo und Alex Wilkins, die beide aggressiv aus der Offensive attackieren können, wird Momcilovic freie Würfe bekommen. Sein Wechsel katapultierte Kentucky direkt in die Top 20 der aktuellen Way-Too-Early-Rankings.

Doch während Momcilovic die offensivste Verpflichtung ist, könnte sich Flory Bidunga als die einflussreichere erweisen. Der Center verließ Kansas in Richtung Louisville und bringt etwas mit, das sich nicht in Scoresheet-Statistiken abbildet: absolute defensive Dominanz. Bidunga war der beste Defensive Player der Nation. Bei Kansas half er einer angespannten Verteidigung, trotz Ausfällen wie dem von Darryn Peterson, die neunte Adjusted-Defensive-Efficiency der Nation zu halten. Gegner schafften nur 45 Prozent ihrer Würfe im Inneren gegen die Jayhawks. Louisville brauchte genau so einen Mann. In der zweiten Runde des NCAA-Turniers verloren die Cardinals gegen Michigan State, weil Gegner bei Würfen nahe dem Korb 73,3 Prozent trafen. In den letzten 15 Spielen der Saison war Louisville defensive Rang 267 im Land geworden, speziell bei Würfen nah am Korb.

Aber Bidunga ist nur der Anfang von Louisvilles Transfer-Klasse. Alvaro Folgueiras kam von Iowa zu den Cardinals. Der Center glänzte vor allem im März: Er versenkte den spielentscheidenden Dreier in Iowas Sensation gegen Eins-Seed Florida in der zweiten Runde und traf in vier NCAA-Turnierspielen 38 Prozent seiner Drei-Punkte-Versuche. Jackson Shelstad folgte von Oregon nach Louisville, war All-Big-Ten-Dritter-Team und wurde dann zweimal mit einem Bruch an der Hand verletzt, was ihn auf 12 Spiele begrenzte. Karter Knox, ehemals Top-30-Rekrut, und De'Shayne Montgomery von Dayton ergänzen die Gruppe. Bidunga als Sophomore durchschnittlich 13,3 Punkte, 9,0 Rebound und 2,6 Blocks bei Kansas.

Für Louisville unter Coach Pat Kelsey hängt die Decke dieser Klasse von zwei Faktoren ab: Kann Shelstad sein Comeback von der Verletzung vollziehen? Kann Folgueiras seine März-Form über eine ganze Saison halten? Beide Fragen sind offen. Aber die Bausteine sind da.

tennesee holte sich ebenfalls einen starken Transfer-Mix: Juke Harris von Wake Forest, Dai Dai Ames von California, Jalen Haralson von Notre Dame, Tyler Lundblade von Belmont, Terrence Hill Jr. von VCU, Miles Rubin von Loyola Chicago und Braedan Lue von Kennesaw State.

Für deutsche Fans ist die große Nachricht: Der nordamerikanische College-Basketball öffnet sich immer mehr für europäische Spieler wie Momcilovic, und die Wege über den Transfer-Markt werden immer professioneller strukturiert. Wer diese Bewegungen beobachtet, versteht auch besser, wie amerikanische Universitäten ihre Roster aufbauen und wieso manche Jahre deutlich stärker sind als andere. Louisville und Kentucky gehören commende Saison zu den Teams, die oben mitfahren sollten wenn die pieces zusammenpassen.

Originalquelle: ESPN / NCAAOriginal lesen →
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