Duncan Powell freigesprochen in Gewaltvorwurf
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Duncan Powell freigesprochen in Gewaltvorwurf

Der ehemalige Basketballspieler der Providence Friars, Duncan Powell, ist in einem Gerichtsverfahren von zwei Vorwürfen freigesprochen worden. Eine Frau hatte Powell beschuldigt, sie bei einem Streit in seiner Wohnung in Providence am 28. März mit einer Wasserflasche beworfen zu haben. Nach dem Vorfall soll Powell die Frau zu einer Adresse in Cranston verfolgt haben, wo er sie mehrfach angerufen und gedroht haben soll, mit einer Waffe alle in dem Haus zu erschießen und dann sich selbst.

Die Staatsanwaltschaft hatte Powell wegen häuslicher Gewalt in Form von einfacher Körperverletzung sowie wegen Störung des Friedens angeklagt. In der frühen Morgenstunde des 29. März wurde er in Cranston verhaftet. Die Polizei fand keine Waffe bei ihm.

Nach einem dreitägigen Verfahren vor Gericht ohne Jury sprach Richter Powell am Mittwoch in Providence District Court von beiden Anklagepunkten frei. Die Gerichtsakten bestätigen den Freispruch. Powell, der aus Dallas stammt, hatte in der abgelaufenen Saison sein fünftes Spieljahr bei Providence absolviert.

Für deutsche Basketballfans, die die NCAA verfolgen, zeigt der Fall wie wichtig die genaue Betrachtung von Vorwürfen bleibt, bevor ein Spieler öffentlich verurteilt wird. Powells Freispruch bedeutet sportlich gesehen, dass keine weiteren Konsequenzen von der Universität zu erwarten sind. Wer den Spieler in der kommenden Saison auf dem Radar hatte, kann sich nun wieder auf seine sportliche Entwicklung konzentrieren, ohne dass ein Verfahren im Hintergrund läuft.

Originalquelle: ESPN / NCAAOriginal lesen →
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