Shannon LeBeauf kehrt als Associate Head Coach zu UCLA zurück
← NewsNCAA

Shannon LeBeauf kehrt als Associate Head Coach zu UCLA zurück

Shannon LeBeauf kommt nach einem Jahr bei Rutgers zu UCLA zurück. Die Trainerin hatte zunächst 14 Saisons als Assistentin bei den Bruins verbracht, bevor sie zur Scarlet Knights wechselte. Bei Rutgers war die Bilanz schwach: 9-20 insgesamt, 1-17 in der Big Ten Conference. Besonders schmerzhaft war dabei ein 86-46 Heimsieg von UCLA gegen Rutgers, was die Leistungsunterschiede deutlich machte. UCLA selbst gewann in dieser Zeit die nationale Meisterschaft.

LeBeauf wird nun als Associate Head Coach zurückkehren und damit Head Coach Cori Close unterstützen. In ihrer ersten Zeit bei UCLA hatte sie entscheidenden Anteil am Erfolg: 321 Siege in 143 Niederlagen, zwei Top-Recruiting-Klassen und die Beförderung zur Associate Head Coach vor der Saison 2019-20. Sie war auch als Recruiting Coordinator tätig. "Meine Zeit weg hat mir wertvolle Chancen gegeben, als Trainerin, als Führungsperson und als Mensch zu wachsen", sagte LeBeauf. "Ich kehre mit noch größerer Wertschätzung für das zurück, was UCLA besonders macht."

Close betonte die Rückkehr als großen Gewinn. "Wir freuen uns, sie zurück bei UCLA zu haben. Sie führt mit Demut und Anmut, und sie baut solch bedeutungsvolle Beziehungen zu jedem in unserem Programm auf." Bevor LeBeauf zu UCLA kam, hatte sie fünf Jahre bei Duke trainiert und war als Assistentin an der University of Southern California und bei Iowa tätig.

Die Rückkehr einer erfahrenen Trainerin zu einem der erfolgreichsten Frauenbasketball-Programme in den USA unterstreicht, wie wichtig Kontinuität und Vertrauen in etablierten Elite-Programmen sind. LeBeauf bringt nicht nur ihre Erfahrung mit, sondern auch Wissen darüber, was in Los Angeles funktioniert. Für deutsche Fans ist das weniger unmittelbar relevant als für die US-Basketball-Community, doch es zeigt das Muster: Die besten College-Programme bauen langfristig auf Kontinuität und halten ihre erfolgreichsten Mitarbeiter, wenn möglich, im System.

Originalquelle: ESPN / NCAAOriginal lesen →
← Alle News