NBA-Sommer 2026: Was die 30 Teams jetzt planen
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NBA-Sommer 2026: Was die 30 Teams jetzt planen

Die NBA-Free-Agency startet offiziell am Dienstagabend, doch die wichtigsten Deals sind längst in Arbeit. Nach dem Giannis-Antetokounmpo-Trade zum Draft hin wirbelt die Liga durcheinander. Was jetzt entschieden wird, kann die kommende Saison massiv beeinflussen. Bobby Marks analysiert alle 30 Franchises und ihre Strategien.

LeBron James wird die ersten Tage dominieren. Der Superstar ist unrestricted Free Agent und könnte die Lakers verlassen. Das Problem: Ohne Sign-and-Trade bleibt ihm nur die Mid-Level Exception von 15 Millionen Dollar. Los Angeles hat knapp 50 Millionen Dollar Cap Space, James' nächster Vertrag entscheidet, wie viel davon frei bleibt.

Es ist erst Juni und bereits haben Giannis und LaMelo Ball ihre Teams gewechselt. Die große Frage: Wer folgt? Jaylen Brown bei den Celtics und Kawhi Leonard bei den Clippers stehen beide auf der Handelsliste. Boston hat die Giannis-Chase verloren, sucht jetzt anderswo nach Verstärkung. Leonard sitzt im letzten Jahr seines Vertrags, ein Trade könnte für beide Seiten Sinn machen.

Eine lange Liste an Stars steht vor Vertragsverlängerungen. Stephen Curry, Nikola Jokic, Anthony Edwards, Tyrese Haliburton, Donovan Mitchell, Pascal Siakam, Karl-Anthony Towns und Victor Wembanyama gehören dazu. Auch Anthony Davis, Draymond Green und die Brüder Amen und Ausar Thompson sind in den Gesprächen. Giannis selbst wird in sechs Monaten nach seinem Trade zu Miami berechtigt sein, eine Vier-Jahres-Extension über 275 Millionen Dollar zu unterzeichnen.

Die Clippers könnten wegen Salary-Cap-Manipulation bestraft werden. Commissioner Adam Silver teilte vor den Finals mit, dass die Untersuchung von Kawhi Leonards Deal mit Aspiration bald abgeschlossen sein soll. Sollte die Liga Wrongdoing feststellen, drohen Strafmaßnahmen: Verlust von Draft Picks, hohe Geldstrafen und mögliche Suspensionen von Executives. Besitzer Steve Ballmer könnte selbst betroffen sein.

Bei Jalen Duren, Walker Kessler, Peyton Watson und Tari Eason läuft restricted Free Agency. Wie im letzten September könnte das wieder zähe werden. Mit nur Brooklyn und Chicago mit echtem Cap Space müssen Teams und Spieler Kompromisse finden. Nach dem Drama im Vorjahr, als Quentin Grimes und Cam Thomas einjährige Qualifying Offers unterschrieben, wollen alle diese Machtkämpfe vermeiden.

Für deutsche Basketball-Fans ist dieser Sommer mehr als nur Moves und Geldsummen. Wenn sich die Liga neu sortiert, entstehen oft überraschende Chancen für europäische Spieler. Die großen Namen wie Curry oder Jokic zu halten, bindet enorme Ressourcen. Das schafft Platz für Tiefenkader-Talente, wo internationale Player manchmal ihre Nische finden. Victor Wembanyama bei den Spurs wird genau beobachtet, wie die Franchise um ihn herumbaut. Ein spanischer Perspektivwechsel auf die NBA.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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