Alec Pierce kämpft sich zurück von Knöchel-OP
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Alec Pierce kämpft sich zurück von Knöchel-OP

Indianapolis - Alec Pierce hat sich gerade seine Vertragsverlängerung über vier Jahre und 114 Millionen Dollar gesichert, doch die Freude wird durch eine langwierige Verletzung getrübt. Der Wide Receiver der Indianapolis Colts unterzog sich im März einer Operation am linken Knöchel und wird nun mehrere Monate ausfallen. Mit vier bis sechs Monaten Genesungsdauer könnte Pierce bis weit in die Training Camp und Preseason hinein fehlen.

Die Probleme mit dem Knöchel zogen sich bereits seit 2024 hin und verschärften sich kontinuierlich. Im vergangenen Jahr plagten ihn konstante Schmerzen, die Pierce gegen Ende der Saison so sehr beeinträchtigten, dass er immer wieder Trainingstage auslassen musste. "Im letzten Monat habe ich wirklich gekämpft", erzählte Pierce am Mittwoch. "Ich bin froh, dass die Ärzte herausgefunden haben, was genau das Problem ist."

Pierce versuchte zunächst, die Operation zu vermeiden. Im Januar ließ er sich einer Platelet Rich Plasma Behandlung unterziehen, nachdem Ärzte ihm sechs bis acht Wochen Geduld empfohlen hatten. Doch die Therapie brachte nicht den erhofften Erfolg. Pierce bezeichnete die PRP-Behandlung selbst als "Pflaster-Lösung". "Es hat das Problem nicht behoben", sagte er. Die Ärzte machten ihm klar, dass eine Operation früher oder später unvermeidbar war, und Pierce entschied sich für den Eingriff jetzt statt später.

Die Frage ist nun, wie aggressiv Pierce in der Rehabilitation vorgehen kann, ohne sein Knöchel zu überlasten. Pierce hat dabei gelernt, dass zu viel Training paradox wirken kann. "Wir wollen natürlich, dass die Rückkehr so früh wie möglich stattfindet", erklärte er. "Aber man muss seinem Körper zuhören und schauen, wie er sich anfühlt. Bei der Reha habe ich gelernt, dass man es nicht übertreiben darf, sonst wird es nur schlimmer und kann kontraproduktiv wirken."

Für Colts-Fans ist die Nachricht ein Rückschlag für die Offense um Quarterback Anthony Richardson. Pierce entwickelt sich zur Nummer eins unter den Receivern und sollte eine tragende Rolle spielen. Dass er Training Camp und Preseason verpassen könnte, kostet der Mannschaft wertvolle Zeit zum Aufbau einer Chemie. In der Fantasy Football Szene sinkt sein Wert durch die Unsicherheit beim Draft deutlich, auch wenn seine Langzeit-Perspektive ungebrochen ist. Im besten Fall steht Pierce rechtzeitig für Week 1 zur Verfügung, doch mit solchen Knöchelverletzungen bleibt immer ein Risiko bestehen.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
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