NCAA lehnt Texas Techs Berufung für Sorsby ab
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NCAA lehnt Texas Techs Berufung für Sorsby ab

Die NCAA hat Texas Techs Versuch abgelehnt, die Spielberechtigung von Quarterback Brendan Sorsby wiederherzustellen. Das teilten mehrere Medien am Freitag mit. Sorsby wurde für ineligibel befunden, nachdem er zugegeben hatte, auf Sportveranstaltungen gewettet zu haben, darunter auch auf sein eigenes Team, während er bei Indiana spielte.

Der Quarterback war im Januar zu Texas Tech gewechselt, nachdem er die University of Cincinnati verlassen hatte, wo er in den Saisons 2024 und 2025 als Starter agiert hatte. Zuvor hatte Sorsby zwei Spielzeiten bei den Hoosiers verbracht. Die Ablehnung der Berufung durch die NCAA ist unabhängig von Sorsbys Klage gegen den Verband.

Am Montag fand in Lubbock County eine zweistündige Anhörung vor Richter Ken Curry statt. Sorsby hatte am 18. Mai eine einstweilige Verfügung gegen die NCAA eingereicht, um in dieser Saison für die Red Raiders spielen zu können. Bis Freitag war noch keine Entscheidung des Richters gefallen. Texas Tech hatte am 26. Mai angekündigt, Berufung einzulegen, nachdem die NCAA die erste Petition der Universität zur Wiederherstellung von Sorsbys Spielberechtigung abgelehnt hatte. Universtitätspräsident Lawrence Schovanec schrieb damals, dass die Schule der Meinung sei, dass "die Entscheidung der NCAA aufgehoben oder geändert werden sollte". Texas Tech selbst hatte Sorsby am 18. Mai für ineligibel erklärt, denselben Tag, an dem dieser seine Klage einreichte. Das war notwendig, um überhaupt einen Antrag auf Wiederherstellung der Spielberechtigung bei der NCAA stellen zu können. Dieser Antrag wurde am 22. Mai abgelehnt.

Für deutsche College-Football-Fans zeigt dieser Fall, wie streng die NCAA mit Glücksspiel-Vergehen umgeht, unabhängig davon, ob Spieler selbst Gewinne erzielen oder nur illegal wetten. Sorsby hatte in Cincinnati eine solide Karriere hingelegt und sollte Texas Tech als etablierter QB verstärken, doch die Wetten werfen ihn nun zurück. Die parallele Klage des Quarterbacks gegen den Verband bleibt offen, aber die bisherige Quote spricht gegen ihn. Deutschlands American-Football-Community sollte diesen Fall beobachten, weil er zeigt, wie schnell eine Karriere in den USA durch Regelbruch gekippt werden kann, selbst wenn die sportliche Leistung stimmt.

Originalquelle: ESPN / CFBOriginal lesen →
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